Samstag, 31. Januar 2009

Gekauft oder selbstgemacht?


So eine Brezel ist schon etwas Besonderes, vor allem wenn man sie nicht beim Bäcker kaufen kann. Da die kanadischen Bäcker nicht so die besten Brezelbäcker sind, dachten wir uns, dass wir uns selbst welche machen. Sehen gar nicht schlecht aus, oder? Dank Miris Backkünste und Mama Hertlers Lauge ist selbst der Brezelgenuss in Kanada möglich. Gott sei Dank.
Jetzt fehlen uns nur noch zwei Fähigkeiten: Weißwürste machen und ...

Freitag, 30. Januar 2009

BESTANDEN


Heute kamen die Ergebnisse. Joachim hat die Englischprüfung bestanden. Danke fürs Beten. Nun bin ich froh und erleichtert. Mirjams Prüfung ist auf Mitte März terminiert. Wird bestimmt gut. Gott ist gut.

Sonntag, 25. Januar 2009

Auf den Spuren von Petrus, ...

Es war 11.:05 Uhr heute Vormittag im Gottesdienst. Der Pastor sprach über den übers Wasser laufenden Petrus. Arc, dies ist der Name des Pastors, welcher mal wieder eine sehr gute Predigt am Start hatte, rief dazu auf unsere Schwächen, Probleme vor Jesus zu bringen und es ihm zu zutrauen, dass er etwas daraus machen könnte. Gesagt getan.
Es war 16:00 Uhr Mirjam und ich liefen gemütlich am Ufer des High-Park-Sees entlang. Plötzlich rannte ein kleiner, schwarzer Hund an uns vorbei. Dieser meinte, er könnte einen auf Petrus machen und übers Eis laufen. Als er die Eisfläche betreten hatte, obwohl mehrere Verbotsschilder aufgestellt waren, passierte nichts. Jedoch musste er irgendwann einmal das Eis wieder verlassen. Seine Hundedame rief ihn und er folgte brav. Allerdings wählte er den falschen „Ausgang“. Der Arme. Er ging baden. Das muss „hundekalt“ gewesen sein.



Dies hielt mich jedoch nicht davon ab, meinen
Kindheitstraum – auf dem
Wasser zu laufen – zu erfüllen. Ich suchte mir einen
besseren Zugang und das
Eis hielt.


Traum erfüllt!


Danke fürs Beten ich bin wieder gesund und habe Miri nicht angesteckt!!

Mittwoch, 21. Januar 2009

Erst der Strom und nun das Wasser

Was fehlt wohl als nächstes?
Ob es eine Folge der stromlosen Zeit oder einfach eine normale Ausbesserung im Nutzwassersystem unseres Hauses ist, kann ich euch nicht sagen. Fakt ist jedoch, dass wir zwischen 20:00 und 6:00 Uhr kein Wasser haben. D.h. Jeden Abend werden unsere Trinkflaschen, unsere Töpfe, … mit Wasser gefüllt, da kein Tropfen Wasser mehr in unserer Wohnung ankommt.

Joachim fehlt es gerade an bisschen an Gesundheit. Gerne dürft ihr beten, dass seine Erkältung schnell wieder verschwindet. Momentan hilft „Wick VapoRup“ aus.

Samstag, 17. Januar 2009

23,5 Stunden später

So lange hat es gedauert, bis der Strom wieder da war. Nun müssen die ausgekühlten Häuser nur "noch" warm werden. Gerne dürfte ihr für Hertlers beten (sind immer noch ein bisschen mit einer Erkälting angeschlagen), welche die Nacht im kaltem Adam House verbracht haben.

Freitag, 16. Januar 2009

Es ist 17:36 Uhr und

unser Stadtteil hat immer noch keinen Strom. Aber nun wissen wir, warum. In einem Stromverteilerhaus muss die „Wasserspränkelanlage“, welche eigentlich gegen einen Brand eingesetzt werden sollte, losgegangen sein und die ganze Anlage unter Wasser gesetzt haben. Da es bei uns gerade sehr kalt ist, ca. -15 bis – 20 Grad, dauert es nun schon den ganzen Tag, bis sie die Anlage getrocknet bekommen.
Wenn das keine Vorbereitung auf Afrika ist, was dann?

Ein neuer Tag und

immer noch kein Strom. Gegen 8:30 Uhr durften wir Flüchtlinge aus dem Flüchtlingsheim begrüßen. Die Hertlers standen vor unserer Türe und baten um Asyl. Bei ihnen war der Strom auch ausgefallen. Das Dumme daran ist, dass die meisten unserer Häuser mit Strom geheizt werden. Somit haben sie gefroren. Das Gute war, dass unser Hochhaus, da es ein Altenheim ist, ein Notstromaggregat hat. Deswegen war es bei uns warm. Gegen zehn Uhr machten wir uns dann Richtung Schule auf. Jedoch war draußen das reinste Verkehrschaos. Die U-Bahn ging nicht, da sie mit Strom betrieben wird, der Supermarkt hatte nicht auf, die Ampel gingen nicht, deshalb mussten die Polizisten den Verkehr regeln, … Die Bus, welche für die U-Bahn eingesetzt wurden, waren überfüllt. Deshalb sind wir heute Morgen in der Kälte ca. 45 min durch Toronto gelaufen.

Wir frieren mit euch oder das Licht ist aus, ....

wir sind zu Haus, ....
Es war Donnerstagabend gegen 22:00 Uhr. Das Licht in unserem Zimmer ging aus, ohne das jemand den Lichtschalter betätigte. Da wir im 15. Stock wohnen, schauten wir zum Fenster hinaus und sahen wie die Straßenbeleuchtung, Häuserbeleuchtung, … plötzlich nacheinander ausgingen. Bis zum Horizont war alles dunkel. Dahinter hatten sie noch Strom. Ich schaute in die anderen Himmelsrichtungen und es war fast alles dunkel. Wir warteten ca. 30 min und entschieden uns dann ins Bett zu gehen.

Sonntag, 11. Januar 2009

Wir frieren mit euch


Aus Deutschland erreicht uns in den letzten Wochen immer wieder die gleiche Nachricht, „es ist sehr kalt“. Deswegen wollen wir mit folgenden Bildern Anteil an eurem Frieren nehmen.



Gut bei uns ist es nicht so kalt wie bei euch, aber dafür haben wir einen kalten Wind. Falls ihr mal einen Ort zum Aufwärmen braucht, besucht einfach meine Eltern in Pfuhl, denn "unser" Kachelofen ist immer schön warm, gell?!

Danke für unser zweites Weihnachtsfest



Wir sind zwar erst ein paar Monate verheiratet, aber haben nun schon unser zweites Weihnachtsfest (verheiratet) miteinander gefeiert. Ist das nicht toll!! Vielleicht fragst du dich wie haben die das gemacht oder haben die noch alle Tassen im Schrank?
Ganz einfach wir haben ein paar Geschenke und Karten schon vor Weihnachten erhalten. Da wir über Weihnachten und Neujahr keinen Zugang zu unseren Päckchenfahrern hatten, bekamen wir erst im neuen Jahr weitere viele liebe Karten und einige Pakete aus Deutschland. An alle Schreiber und Paketchenpacker ein herzliches Dankeschön. Ihr habt uns Weihnachten doppelt ermöglicht und doppelt so schön gemacht. Danke für den Tee, den Stollen, die „junge“ Losung (geniale Idee), … und vielen Dank für die vielen, lieben Wünsche in den vielen Karten.




Unsere Kartenwand (es hängen noch nicht alle)

Montag, 5. Januar 2009

Man spricht deutsch

Gestern wurden wir zu einem deutschen Gottesdienst in den USA eingeladen. Ist dass nicht toll. Max, ein Bekannter von Tante Rosl, lud zum letzten deutschsprachigen Gottesdienst in Rochester ein. Man haben wir uns heimisch gefühlt.

Ich packe meinen Koffer, …

und der amerikanische Zollbeamte durchwühlt ihn trotzdem.
Am 1.1. machten wir uns früh am Morgen, in Toronto, auf den Weg nach Rochester. In dieser Stadt, welche in den USA liegt, lebt Mirjams Großtante. Die Reise hatte einen interessanten Anfang. Wir hatten geplant, dass wir mit der U-Bahn zum Busbahnhof fahren, jedoch hatten die noch zu und so mussten wir ein Taxi nehmen.
Am Busbahnhof angekommen ging dann alles glatt, bis zur Grenze.
Man glaubt es kaum, aber die amerikanischen Zöllner haben an unserem guten deutschen Früchtebrot (für alle Schwaben „Huzzlabrod“) etwas auszusetzen gehabt. Mit ein bisschen Überredungskunst durften wir es dann nach Amerika einschleusen.

Du brauchst nicht glauben, dass du schon gewonnen hast!


Diesen Satz durfte ich mir während eines Kartenspiels anhören. Ich hatte gerade einen guten Lauf und war fast dran, dass Spiel zu gewinnen. Da durfte ich mir diesen Satz anhören. Und ich habe verloren. So ist das Leben.
In den vergangen vier Tagen haben wir viel Karten gespielt, Bilder angeschaut und jede Menge Spaß mit Tante Rosa gehabt.


Dir an dieser Stelle nochmals Danke für die schöne Zeit, wir haben unseren Urlaub in Rochester bei dir genossen. Ebenso haben wir viel gelernt. Was wir bisher nicht gewusst haben, dass Kodak seinen Hauptsitz in Rochester hat, dort wurde diese Firma auch gegründet. Früher gab es dort sehr viele deutsche Auswanderer, welche die Stadt mitgeprägt haben. Somit war es für uns auch ein kultureller Urlaub.