Donnerstag, 23. Mai 2013

Investieren



So schnell kann es gehen. Wieder einmal ist eine Bundesligasaison vorüber. Der Club steht mal wieder vor dem Verein für Ballspiele. So ist das Leben. Gut investiert Herr Wiesinger.


Was uns aber viel mehr Freude machte, war die Zeit mit zwei Studenten aus Bad Liebenzell. Sebastian und David waren fast vier Wochen bei uns, um Einblicke in die Arbeit der Liebenzeller Mission in Malawi zu erhalten. Gemeinsam mit ihnen sind wir viel gereist und haben viel in sie investiert.

 

Chisomo lief da nur nebenbei. Dank Müllers ging nichts drunter und drüber. Gott sei gedankt für unsere Kollegen und Mitarbeiter auf Chisomo, welche dies erst so ermöglichten. Ab nächster Wochen werden wir uns dann wieder voll in Chisomo investieren.




Jetzt sind sie schon wieder weg. Heute sind die Beiden in den Flieger nach Deutschland eingestiegen. 

Die nächsten sind wir. Ende Juli geht für uns die Reise nach Deutschland los. Wir sind gespannt wie es wird. Danke wenn du für uns betest. 

Freitag, 10. Mai 2013

Die Worte zum letzten Eintrag

Extra für uns wurde die Taufe verschoben.
 
Eigentlich stand der Termin schon fest. Aber da wir mit den Studenten dabei sein wollten, wurde extra wegen uns die Taufe um eine Woche verschoben. In der Kirche sangen wir zwei Lieder und dann ging es los. 
 
45 min Fußmarsch zum nächstgelegenen Fluss. Obwohl wir gerade Winter haben, war die Sonne kräftig genug um sich einen Sonnenbrand zu holen. Am Fluss angekommen, wurden die Täuflinge abgefragt und getauft. Danach ging es wieder zurück zur Kirche. 
 
Dort angekommen feierten wir den Gottesdienst mit Abendmahl und Kindersegnung. Die Festpredigt durfte einer der zwei Studenten halten. Ein gutes Wort hatte der Bruder aus Sulz.




 
 
Am Samstag waren wir bei einer Kircheneinweihung. Unser Kollege Gabriel Pondrun von Manus hatte in der letzten Regenzeit in einer Graskirche gepredigt. Während seiner Predigt fing es an zu regnen. Dabei wurde er und seine Bibel nass. 
 
Dies bewegte ihn so sehr, dass er mit den Gemeindemitgliedern die Vision eines Neubaus ins Leben rief. Eifrig fing sie an Steine zu brennen, Dachbalken und Türrahmen zu sägen, ... Geld für Wellblech, Zement und anders zu sammeln. Innerhalb eines Jahres hatten sie es geschafft. 
 
Am Samstag durften wir, zusammen mit den Studenten einen sehr schönen Einweihungsgottesdienst erleben. Gabriel investierte sich aber nicht nur in den Gebäudebau, sondern auch in der Bibelstunde und in den Sonntagsgottesdiensten. Die Gemeinde ist gewachsen, dank des Missionars von Übersee.






Ersten waren es Ideen, dann wurden Pläne daraus gemacht und nach Deutschland gesandt. Wären wir nicht in Malawi, hätten wir es sehr wahrscheinlich auch so durchgeführt. Aber hier ist manches einfach ein bisschen anders. 
 
 
Und so sind wir am Mittwoch - ein nationaler Feiertag - mit Sebastian, David (zwei Studenten aus Bad Liebenzell) und 11 Chisomo Mitarbeiterkindern in den Nationalpark gefahren. Weder die zwei Deutschen noch die malawischen Kinder hatten jemals einen Elefanten, ein Krokodil, ein Nilpferd, ... "in echt" gesehen. 
 
Die Zeit mit ihnen war sehr genial. Zuerst fuhren wir mit dem Auto durch den Park, dann stiegen wir noch in ein Boot um die Safari auf dem Wasser zu machen. Eigentlich ist das sehr, sehr teuer, aber wir sind ja in Malawi und so mussten nur wir drei Europäer bezahlen. Die 11 Kinder waren kostenlos, nach ein bisschen Verhandlungszeit. Beziehungen sind halt das A und O.

Ausflug, Taufe und Einweihung


Extra für uns wurde die Taufe verschoben.
 
Eigentlich stand der Termin schon fest. Aber da wir mit den Studenten dabei sein wollten, wurde extra wegen uns die Taufe um eine Woche verschoben. In der Kirche sangen wir zwei Lieder und dann ging es los. 
 
45 min Fußmarsch zum nächstgelegenen Fluss. Obwohl wir gerade Winter haben, war die Sonne kräftig genug um sich einen Sonnenbrand zu holen. Am Fluss angekommen, wurden die Täuflinge abgefragt und getauft. Danach ging es wieder zurück zur Kirche. 
 
Dort angekommen feierten wir den Gottesdienst mit Abendmahl und Kindersegnung. Die Festpredigt durfte einer der zwei Studenten halten. Ein gutes Wort hatte der Bruder aus Sulz.









 
 
Am Samstag waren wir bei einer Kircheneinweihung. Unser Kollege Gabriel Pondrun von Manus hatte in der letzten Regenzeit in einer Graskirche gepredigt. Während seiner Predigt fing es an zu regnen. Dabei wurde er und seine Bibel nass. 
 
Dies bewegte ihn so sehr, dass er mit den Gemeindemitgliedern die Vision eines Neubaus ins Leben rief. Eifrig fing sie an Steine zu brennen, Dachbalken und Türrahmen zu sägen, ... Geld für Wellblech, Zement und anders zu sammeln. Innerhalb eines Jahres hatten sie es geschafft. 
 
Am Samstag durften wir, zusammen mit den Studenten einen sehr schönen Einweihungsgottesdienst erleben. Gabriel investierte sich aber nicht nur in den Gebäudebau, sondern auch in der Bibelstunde und in den Sonntagsgottesdiensten. Die Gemeinde ist gewachsen, dank des Missionars von Übersee.








Ersten waren es Ideen, dann wurden Pläne daraus gemacht und nach Deutschland gesandt. Wären wir nicht in Malawi, hätten wir es sehr wahrscheinlich auch so durchgeführt. Aber hier ist manches einfach ein bisschen anders. 
 
 
Und so sind wir am Mittwoch - ein nationaler Feiertag - mit Sebastian, David (zwei Studenten aus Bad Liebenzell) und 11 Chisomo Mitarbeiterkindern in den Nationalpark gefahren. Weder die zwei Deutschen noch die malawischen Kinder hatten jemals einen Elefanten, ein Krokodil, ein Nilpferd, ... "in echt" gesehen. 
 
Die Zeit mit ihnen war sehr genial. Zuerst fuhren wir mit dem Auto durch den Park, dann stiegen wir noch in ein Boot um die Safari auf dem Wasser zu machen. Eigentlich ist das sehr, sehr teuer, aber wir sind ja in Malawi und so mussten nur wir drei Europäer bezahlen. Die 11 Kinder waren kostenlos, nach ein bisschen Verhandlungszeit. Beziehungen sind halt das A und O.






































Freitag, 26. April 2013

Von Notschlachtung bis Rohrverlegung


In den letzten Wochen war viel los. Hier ein kleiner Einblick in diverse Begebenheiten:

Die Ziege
Es ist kurz nach 0:00 Uhr. Wir liegen in unserem Bett und schlafen. Dann diese Stimme. Keine Ahnung wie oft sie schon meinen Namen rief. Dann hörte ich sie: Pastor, die Zeige wird sterben. Die Augen war noch zu als ich fragte: "Sie ist am Sterben oder sie wird sterben." Darauf sagte der Nachtwächter: "Sie ist am Sterben!" Diese Information war mir zu ungenau, also bohrte ich nach, was ihn so sicher macht, dass sie sterben wird. 

Er erwiderte nur kurz: "Sie streckt alle Viere von sich!" Raus aus den Federn, ein Messer in der Hand und ab in den Ziegenstall. Und dann ging alles ganz schnell. Sie wurde geschlachtet, dass Fell wurde im Morgengrauen abgezogen, ... Das Fleisch war lecker. Mitarbeiter, Studenten und wir erfreuten uns daran.

Das Dach
Immer wenn es regnet muss ich an sie denken. Die Familie des Kochs. Doch leider hatten wir letztes Jahr weder Zeit, noch Kraft noch Geld, sein Dach neu zu decken. Doch dieses Jahr ist es nun soweit. Von der Liebenzeller Mission bekamen wir genügend Geld um das Dach, bzw. das ganze Haus zu renovieren. 




Erst wurde das alte, kaputte Dach, besser gesagt die alten Dachplatten heruntergemacht, die Balken ausgewechselt, ... Gerade sind wir dabei das neue Wellblechdach fertig zu stellen. Dann werden die Fenster ausgetauscht, das Haus z.T. neu verputzt und gestrichen. Der Koch freut sich schon auf sein neues, altes Haus. An dieser Stelle vielen Dank für alle Spenden. Ohne diese wäre die Renovierung nicht möglich.

Die Rohre
Springbrunner sind etwas sehr schönes in einem Park oder einer Gartenanlage. Jedoch nicht in Chisomo. Leider kam es immer mal wieder vor, dass es einen Springbrunnen gab, dass Wasser einfach mal nicht im Haus ankam, weil ein Baum die Leitung quetschte, ... Nach einigen Monaten Planungsphase sind wir gerade dabei ganz Chisomo mit neuen Wasserrohren auszustatten. Alles Handarbeit versteht sich. 



Es wurden Gräben (fast 500 m) gezogen, Rohre verlegt, Anschlüsse gefertigt, ... In diesen Tagen wird auch diese Arbeit abgeschlossen werden können. Die alten Rohre waren fast 20 Jahre alt. 



Der Eheunterricht
Nichts ist selbstverständlich! Und so wollen wir Gott auch dieses Jahr wieder für unseren Eheunterricht in Chisomo danken. Pastor Kansengwa und seine Frau wohnten eine knappe Woche bei uns. Sie unterrichteten unsere Studenten darüber wie man eine glücklichere Ehe führen kann. Die Studenten waren sehr dankbar für diesen Unterricht. Man sieht zum Teil schon, wie dieser Unterricht ihre Ehen verändert hat. 




Das Team
Einmal im Jahr trifft sich unsere Liebenzeller Missionars Team auf Chisomo zu einer Tagung. Als Team treffen wir uns alle sechs Wochen. Dieses Treffen in Chisomo war das ganze Wochenende. Die Gemeinschaft, die Bibelabreit, der Austausch mit Kollegen war sehr gut und schön. Gerade der Austausch mit älteren, erfahreneren Kollegen tut uns jungen Missionaren sehr gut. Wir sind dankbar für unser Team.


Das Rednerpult 
Für unseren Kollegen Gabriel Pondrun konnten wir, gemeinsam mit unseren Schreinern, ein Rednerpult  herstellen. Er möchte dies einer einheimischen Kirche, zur Einweihung, schenken. Sie sind motiviert bei der Arbeit, dass ist klasse. Gerne würde die Schreiner nun auch in dieser Kirche predigen, weil eben das Pult so schön und einzigartig ist.


Die Maisernte
Neben allen anderen Aktivitäten läuft die Maisernte. Die Kolben haben wir schon von den Feldern geerntet. Nun müssen wir nur noch die Körner abmachen. Aber das haben wir bald geschafft, dankt der fleißigen Studentenfrauen. Trotz einer guten Ernte auf Chisomo wird uns der Mais nicht reichen. Deswegen werden wir in den nächsten Wochen noch um die 120 Säcke (50kg) dazu kaufen. 

Samstag, 13. April 2013

Schon wieder weg


So schnell können drei Wochen vergehen. Viel haben wir erlebt. Gemeinsam am See, wertvolle Gespräche, ... 

Gesehen haben sie viel, unsere Gäste. Giraffen, Elefanten, Hippos, Warane, ... 

Danke für die schöne Zeit. 

Dienstag, 2. April 2013

Prüfungen und Entspannungsphase




In der Karwoche "durften" unsere Studenten wieder einmal Prüfungen schreiben. Vier an der Zahl. Kaum war sie geschrieben, wurden sie auch korrigiert und die Ergebnisse verkündet. Für die Studenten war es eine sehr intensive Zeit. 
 
 
Nun, seit dem Karfreitag haben wir alle eine Woche frei. Manche der Mitarbeiter sind nach Hause gefahren, einige Studenten taten es ihnen gleich. Andere blieben in Chisomo um ihren Mais zu ernten. 
 
 
Wir sind mit unseren Gästen ein bisschen in Malawi unterwegs. 
 
 
 
Emily hat ihren Spaß dabei.

Montag, 18. März 2013

So ein Tag, so wunderschön wie heute, ...

Ein schöner Tag war es. 
 
 
 
Die Sonne schien, die Bäumen warfen einen Schatten in den Garten, der Grill war heiß, das Fleisch war durch und lecker, die Cola´s kalt, die Gespräche rege, die Kuchen lecker, die Stimmung gut, ... ein schöner Geburtstag. 
 


 
 
Danke auch für alle e-mails, Karten und Päckchen. Ein schöner Tag war es! 
 
 
In der letzten Woche hatten wir das Vorrecht einen Weltenbummler bei uns beherbergen zu dürfen. Er ist mittlerweile schon weitergezogen. Es war schön mit ihm. Emily vermisst ihn jetzt schon.