Sonntag, 27. Januar 2013

Immer wieder Freitags



Geht die Post ab. 
 
Der Vormittag gestaltet sich noch normal. Aber was ist schon normal? Die ersten Nachbarn kommen schon im 6:30 Uhr, weil sie Bananen verkaufen wollen, bevor irgendjemand anderes ihnen das Geschäft wegnimmt. 
 
Jedoch gibt es bei uns die Regel, dass vor 8:00 Uhr nichts läuft. D.h. Von 7:15 Uhr - 8:00 Uhr findet in Chisomo die morgendliche Andacht statt. 
 
Nach dieser starteten wir so richtig in den Tag. Und dann geht es richtig los. Jetzt kommen sie die Maiskolbenverkäufer, die Bananenverkäufer, die Menschen welche Gelegenheitsarbeiten wollen, Tagelöhner nannte man sie zur biblischen Zeit, ... dazwischen noch ein Student mit seinem Anliegen, ... ist es bald 12:00 Uhr. 
 
Kurz vor dem Mittagessen kommt noch ein Kind mit einer üblen, eitrigen Wunde, welche Mirjam noch "kurz" verbindet. 
 
 
Gegen 15:00 Uhr wird es immer lebendiger auf Chisomo. Die Kinder aus der Nachbarschaft trödeln so langsam ein. Zwischen 60 - 80 Kinder sind es an der Zahl, die in den Chisomo - kidsclub kommen. Auch dort ist Mirjam ist tätig. Letzte Woche durfte sie die biblische Geschichte erzählen. Die Kinder hörten ihr gespannt zu. 
 
Danach gab es eine Spielstraße. Ein bisschen chaotisch mit den vielen Kindern. Aber Spaß hat es allen gemacht. Zum Schluss noch der Kreis mit Abschlussgebet und dann gab es frische Guava (eine kleine köstliche Frucht) für jeden. 
 
 
 
Kaum waren die verschlungen, fanden sich zwischen 20 - 30 Kindern und Erwachsene vor unserer Haustüre, welche verschiedene Wunden hatten, ihre Augen schier nicht mehr aufbrachten, ... 
 
 
Langsam geht die Sonne unter. Es ist kurz nach 18:00 Uhr. Es wird ruhiger. Wir Beide sind müde und fertig, trinken unsere "Aufputschcola". Emily dreht noch mit ihren Freundinnen eine Runde. 
 
Schnell das Abendessen richten, um gegen 19:00 Uhr zusammen mit den Studenten Gott zu loben. Mit Lieder, einem Lebensbericht und lautem Gebet. 
 
Mittlerweile ist es Nacht. Zwischen 20:30 Uhr 21:00 Uhr machen wir die Haustüre hinter uns zu. Dann gute Nacht. Was der Samstag wohl mit sich bringt? 
 
Bald werden wir es erfahren. Denn um 6:00 Uhr ist die Nacht rum. Der Nachtwächter will verabschiedet werden.

Donnerstag, 17. Januar 2013

Regen - Mais und Unkraut





Die Regenzeit

Jetzt hat sie uns erreicht. In den letzten Wochen hat es sehr viel geregnet!! Dafür sind wir Gott dankbar. Auf den Feldern schießt der Mais in die Höhe. Das Wetter ist gut, es regnet viel, die Luftfeuchtigkeit ist hoch und es ist warm. Treibhauswetter eben. 



Jedoch wächst nicht nur der Mais, sondern auch das Unkraut sehr gut. Unsere Studenten kämpfen dagegen mit ihren Hacken an. 


Aber nicht nur auf den Feldern geht es voran. Langsam aber sicher füllen sich die Reisanbaugebiete mit Wasser. Wir sind schon mitten in der Vorbereitungsphase für den Reisanbau. 

Danke wenn du auch weiter für genügend Regen betest, damit wir und allen voran unsere Nachbarn genügend Essen haben. 

Dienstag, 8. Januar 2013

Hühnerdieb



Immer wieder kommt es mal vor, dass ein kleines Huhn, ein Ei, ... fehlt. Bei uns gibt es diverse Möglichkeiten, wer der Dieb hätte sein können, ein Raubvogel, eine etwas größere Krähe, ein Mensch, eine Schlange, ein Marder, ... ein Waran, ... 
 
 
Dieses Mal haben wir ihn geschnappt!! Seinen Vater bekamen leider noch nicht in die Finger, der ist mindestens die doppelte Portion. Aber wer weiß, eines Tages, stehen wir im gegenüber, Auge in Auge und dann rächen wir uns für die vielen Eier und Hühner welche er uns geklaut hat. 
 
 
Am Montag war es endlich wieder soweit, unsere Studenten sind zurück. Freudig sind sie dabei die Schulfelder zu jähten. Gott hat Regen geschenkt und so wächst der Mais wie auch das Unkraut. Danke wenn du für Bewahrung bei der Arbeit betest, sie haben heute schon zwei giftige Schlagen erlegt.

Dienstag, 1. Januar 2013

2013






Danke:
- für dein Interesse an unserer Arbeit in Chisomo
- deine Unterstützung im Gebet
- deine finanzielle Unterstützung
- Gott für deine Fürsorge.

Gott segne dich im neuen Jahr ganz besonders. Wir wünschen Dir, dass du immer wieder erfahren darfst, wie Gott dich trägt, führt und hält, er tut es!! Das durften wir im vergangenen Jahr oft erfahren und dies wünschen wir dir für 2013. 

Auch dieses Jahr versuchen wir Dich wieder, durch den blog, dich auf dem Laufenden zu halten. 


Ab September sind wir in Deutschland, für ein Jahr. Wer uns bei der Liebenzeller Mission "buchen" möchte, darf dies gerne bei Frau Anderson tun. Wir freuen uns jetzt schon, dich bald zu sehen. 


Mirjam, Joachim und Emily