Sonntag, 25. September 2011

Ein schöner Sonntag


Morgens feierten wir mit unseren Studenten, Mitarbeitern und ein paar Christen aus dem Dorf Gottesdienst. Es war ein sehr schöner Gottesdienst, mit vielen guten Beiträgen. Die Predigt wurde von unserem theologischen Lehrer gehalten. Prädikat: sehr wertvoll.

Kaum im Haus angekommen, die Füße noch nicht einmal richtig hochgelegt, ging es schon weiter. Eine Hochzeit stand auf dem Programm. Ein junger Mann aus der Nachbarschaft, wollte seine Freundin heiraten und so sind auch wir eingeladen worden.

Gleich bei unserer Ankunft hatten wir das Vorrecht mit dem Bräutigam zu reden. Die Braut war im Haus „versteckt“, bis die Unterweisung des Mannes abgeschlossen war.


Dann wurde die Braut dazugeholt. Der Moscheevorsteher redete ein bisschen was, da so gut wie keiner von unseren Nachbarn Arabisch versteht, verstand es auch niemand. Glückerweise registrierte er das und übersetzte ein bisschen. Ehrlich gesagt war es den Leute eh egal was er redete, denn deswegen war sie nicht gekommen.



Sie kamen um gut zu essen und um Geld zu werfen. Geld werfen für das Brautpaar, dass kann schon mal mehrere Stunden gehen. Geschenke braucht es nicht wirklich, einfach ein paar Geldscheine, ein bisschen Musik und dann wird getanzt und Geld in eine Schüssel geworfen.






Mirjam hatte wohl eine besondere Wurftechnik oder sie zelebrierte ihren Wurf einfach so gut, dass die Frauen ihr nur zujubelten. Fakt ist, wir hatten alle unseren Spaß.


Montag, 19. September 2011

Alter Dieselmotor mit Startschwierigkeiten

läuft langsam rund.

Grundsätzlich ist ein alter Dieselmotor nicht zu verachten, wenn er nicht seine kleinen Anlaufschwierigkeiten hätte.

So oder so ähnlich könnte man unsere erste Unterrichtswoche mit den Studenten beschreiben. Bis unser „Chisomo-Motor“ rund lief und warm war, dauerte es ein paar Tage. Einmal lief er zu niedertourig, dann regelten wir dass, danach lief er zu hochtourig, auch hier musste nachgeregelt werden.


Mittlerweile müsste die Drehzahl im grünen Bereich sein. Diese Woche werden wir noch ein paar Kleinigkeiten „feinjustieren“ müssen. Dann sollte unser alter, erprobter Chisomo-Alltag wieder rundlaufen. Gestartet ist er jetzt und läuft auch schon, manchmal mit einer kleinen Rußwolke, aber das wird schon werden.

Danke wenn du für uns betetest, dass wir zur rechten Zeit am richtigen Schräubchen drehen können, …

Montag, 12. September 2011

Klares Bekenntnis


Ein „Clubberer“ ist man nicht nur in guten sondern auch in schlechten Tagen. Doch gerade scheint die Sonne, während bei anderen tiefster Winter ist.

In Chisomo scheint auch wieder die Sonne. Der Winter neigt sich dem Ende zu und es wird fast täglich wärmer. Das liegt aber nicht nur an der Sonne, sondern auch an den lernwilligen, strahlenden, neuen Studenten. Bis jetzt haben sie noch sehr viel Freude beim Lernen.

Mit 17 Studenten dürfen wir dieses Jahr lernen und arbeiten. Vielen Dank wenn du für uns betest.

Freitag, 2. September 2011

Einmal Stadt und zurück



"Unsere" neuen Kollegen sind nun endlich da. Lange haben wir über ihre ersten Tage geredet und wann wir Müllers und Eversbergs sehen werden und jetzt sind sie schon da. Ihre Reise lief gut. Am Sonntag hatten wir einen sehr schönen, gechillten Nachmittag mit ihnen zusammen. Erst Grillen auf einem Berg und dann Kaffee trinken bei "Conni´s".




Danach ging es nach Blantyre. Einkaufen für Chisomo. Nach zwei Tagen war unser Auto so voll, dass wir die Einkäufe auf der Rücksitzbank verstauen mussten. 90% der Einkäufe waren "nur" für Chisomo. Jetzt hoffen wir, dass wir alles haben, damit wir ohne größere Probleme starten können.


Bitte betet doch für unsere neuen Studenten, dass sie auch wirklich kommen und dann mit Freuden in Gottes Wort studieren.