Sonntag, 26. Juni 2011

Eine neue Woche

voller Ereignisse:


Für unsere Studenten ist es die letzte Unterrichtswoche. Nächste Woche schreiben sie ihre Prüfungen.

Die Vorbereitung für die Graduation (Abschlussfest, Zeugnisübergabe,...) laufen auf Hochtouren.

Wir hoffen, dass wir endlich wieder Diesel und Petroleum finden. Leider gibt es gerade wieder einen Engpass im Land.

Esther Mwathunga (wurde von einer Schlange gebissen), geht es wieder besser. Sie kann wieder lachen und ist wieder fröhlich. Ihr Bein schwillt langsam aber sicher ab. Ende letzter Woche startete sie wieder erste Gehversuche. Wir sind Gott dankbar, dass es ihr wieder "so" gut geht. Gerne darfst du weiter für sie beten, denn bis sie wieder richtig gehen kann, ohne Schmerzen, wird es noch ein paar Wochen dauern.

Emily hat sich einen Schnupfen eingefangen. Bete doch auch für sie, dass sie bald wieder fit ist.

Die Wochen mit Mattmüllers sind gezählt. Die "Übernahme" läuft. Danke wenn du auch dafür betetest.



Im Vertrauen auf Gott blicken wir zuversichtlich nach vorn.


Donnerstag, 23. Juni 2011

und dann kommt es doch anders

Eigentlich wollten wir nur einen kurzen Halt in Zomba machen. Dort wollten wir kurz den TÜV machen und Emily impfen lassen. Das Impfen war kein Problem. Der TÜV an sich auch nicht, aber es gab ein neues Gesetz.

Ab 13.06.2011 muss jedes Auto, das dem TÜV vorgeführt wird, ein neues Nummerschild haben. (oder es gibt keine Plakette)

Da es diese nur in zwei Städten (in ganz Malawi) gibt, war es klar, dass es sie in Zomba nicht gibt. Mit wenig fachmännischem Verstand versuchte ein Angestellter unsere alten Nummernschilder zu entfernen. Sie waren einfach ein bisschen zu gut oder soll man sagen zu Deutsch angebracht.

Aber für was hat Mann sein original „swisstool“. Meine Stunde war gekommen. Er staunte nicht schlecht.

Gott ist gut. Wie kann ich nicht sagen, aber wir erhielten ohne das neue Nummerschild die Plakette. Nach 2 Stunden fuhren wir dann weiter.

In Blantyre kauften wir das neue Nummernschild und ließen es „fachmännisch“ anbringen.

Mein KFZler Herz weinte, als ich sah wie andere Auto behandelt wurden. Naja, wir haben jetzt wieder für ein Jahr den TÜV-Siegel, Gott sei DANK.

Sonntag, 12. Juni 2011

Meine vierte Oma


Am Sonntag machten wir einen Familienausflug. Was ich, Emily, nicht wusste, dass ich an diesem Tag eine weitere Oma finden würde.

Mama und Papa wollten mich der Familie Yakobe vorstellen. Bei dieser Familie haben sie die ersten drei Monate gewohnt. Zuerst ging es aber in die Kirche. Papa durfte predigen.


Ich fand den Gottesdienst und die Predigt gar nicht so schlecht. Ich musste keine einziges Mal weinen. Mama und meine neue Oma haben mich bestens versorgt.



Eigentlich hätte der Gottesdienst um 10:00 Uhr anfangen sollen, aber es hat sich alles ein bisschen verzögert. Und so war der Gottesdienst erst kurz nach 13:00 Uhr aus.


Für Mama und Papa gab es erst gegen 14:15Uhr Mittagessen. Denen hat es richtig geschmeckt. Mir hat das nichts ausgemacht, ich bekomme ja fast immer und überall was zu essen. Der Service ist echt nicht schlecht.

Von meiner neuen Oma hab ich ein ganz tolles Geschenk bekommen. Eine gestrickte Mütze, Socken und einen Jacke. Alles gestrickt und super für die kalte Jahreszeit.

Auf der Fahrt nach Chisomo erfuhren wir dann, dass eine unserer Mitarbeiterfrauen von einer Schlange gebissen wurde. Daniel hat sie ganz schnell ins Krankenhaus gefahren.


Bitte bete doch für Esther, dass sie schnell wieder gesund wird. Sie hat sehr große Schmerzen und das Bein, in welches sie gebissen wurde, ist sehr geschwollen. Gespuckt hat sich auch ein paar Mal. Leider bekam sie das richtige Medikament nicht. Danke wenn du für sie und ihre Familie betest.

Sonntag, 5. Juni 2011

4x Deutschland – Malawi und zurück

So buchten sie, vor ein paar Monaten, ihre Tickets. Nun sind sie da. Meli, Kathi, Alisa und Johanna. Vier junge Damen die normalerweise in Liebenzell lernen und leben. Sie haben sich aufgemacht um ein bisschen Missionsluft zu schnuppern.



Zwei von ihnen wohnen bei uns. Mittlerweile konnten sie schon diverse Erfahrungen sammeln, sich einbringen und Gottes Wort weitergeben.

Bete doch für sie, dass sie einen guten Aufenthalt in Malawi haben, sich wohl fühlen, den Einsatz positiv in Erinnerung halten und vielleicht später unser Team verstärken.

Danke, dass du für Miri´s Ohr gebetet hast. Ihr geht es wieder gut, sie ist schmerzfrei und hört wieder gut. DANKE!