Freitag, 25. Februar 2011

Mit Frostbeulen angekommen

Es war kurz vor 11:00Uhr in Stuttgart, als ich mit meinem Gepäck durch den Zoll lief. Hinter der Absperrung warteten meine Frau, Eltern, Schwester und meine Tante.

Nach einer herzlichen Begrüßung, zog ich sofort meine Winterjacke an. Zwar hatte ich schon warme Klamotten an, jedoch fror ich immer noch. Der Temperaturunterschied zwischen Lilongwe und Stuttgart waren fast 25C.

Langsam akklimatisiere ich mich. Danke für deine Gebete. Die Reise lief gut.

Sonntag, 20. Februar 2011

Fast geschafft

hat es mein Club!! Mit 35 Punkten auf dem Konto sind wir so gut wie durch. Das war nicht immer so. Deswegen genieße ich diese Tage ganz besonders. Vor allem wenn man gegen Frankfurt (sorry Statty) auch 3 Punkte holt.

Jetzt hoff ich nur, dass der eine Verein, welchen ich nun nicht namentlich nennen möchte - ich sagen nur 4:1 - doch noch die Kurve schafft und in der Liga bleibt. Wäre echt schade.

Fast geschafft habe auch ich es. Heute durfte ich nochmals predigen. Gerne nahm ich die Herausforderung an und hoffe nun, dass Gottes Wort die Zuhörer erreicht hat und sie etwas mit in ihren Alltag nehmen konnten.

Mein Gebet ist es, dass sie lernen konnten, dass Gott sie liebt, dass es nicht auf ihre Taten ankommt und das wir in der ersten Liebe zu ihm leben dürfen, damit andere auf unseren Herrn aufmerksam werden.

Noch habe ich nicht angefangen die Koffer zu packen, doch das werde ich bald tun. Montag heißt es Koffer packen, Dienstag geht es über Zomba nach Lilongwe und dort werde ich am Mittwoch in den Flieger steigen.

Danke wenn du für ein gutes Abschied nehmen, einen guten Flug, ein gutes Ankommen und ein noch besseres Einleben in Deutschland betest. In diesem Sinne, vielleicht, bis bald.

Freitag, 18. Februar 2011

So reist ein Missionar


Als Kind hat man ja diverse Vorstellungen von Berufen. Als Bäcker ist man immer mehlig, der Busfahrer ist immer nett, die PTA und die Zahnarzthelferin sind hübsch, ...
und der Missionar fährt mit seinem großen, vollbeladenen Auto durch kleine Gassen, bis er stecken bleibt, um dort Menschen mit dem Evangelium zu erreichen.




Gestern durfte ich unsere Kollegen Grace und Gabriel Pondrun beim Umzug helfen. In Mangochi (Stadt) angekommen, packen wir alles sperrige Gepäck aufs Dach, der Rest kam ins Auto. Kaum war alles drin, ging es dann auch schon weiter.

Nach fast 2h Fahrt sind wir in Nselema angekommen. Dieser Ort ist das neue zu Hause der Familie Pondrun. Dort dürfen sie nun wohnen um die Sprache zu lernen, ...

Bitte betet doch für sie, dass sie gut lernen können, Freunde finden, Anschluss in der Kirche finden, ... dass es ihr neues Heim wird.

Kaum war alles ausgeladen, ging es zurück nach Chisomo. Dort tauschten wir die alte und kaputte Wasserpumpe gegen die Neue aus. Nun haben wir wieder Wasser. Dafür sind wir sehr dankbar.

Sonntag, 13. Februar 2011

Schade, ich konnte nicht dabei sein

Was hätte ich wohl dafür bezahlt, dieses Ereignis, besser gesagt, diesen unvergesslichen Tag miterleben zu dürfen.

Gerne hätte ich zugesehen, wie der Stuttgarter Torwart 4x hinter sich greifen musste, wie sich die Nürnberger Spieler darüber freute, wie die Fans darüber jubelten, ... was für ein Tag.

Mir stellt sich die Frage: Warum heißt es eigentlich Stuttgart 21? Eigentlich müsste es doch Stuttgart 06. Würde Nürnberg jeden Spieltag gegen den VfB antreten, wären wir jetzt schon Meister.

Nach zwei Spieltagen hätten wir ein Torverhältnis von 6:2 Toren und 6 Punkten. Was wünscht man sich mehr? Hoffentlich steigt der VfB nicht ab, denn dann haben wir nächstes Jahr wieder 6 sichere Punkte.

Sonntag, 6. Februar 2011

2 Länder - 2 Welten



Während sich Mirjam in Deutschland mit Eltern, Geschwistern und Freunden trifft, die Frauenärztin und den second-hand - Shop besucht, technische und diverse andere Dinge in Deutschland regelt, immer wieder mal friert, auf der rechten Seite Auto fährt, Ratschläge einholt, sich das deutsche Essen schmecken lässt, ...


.... genießt Joachim die Sonne in Malawi,



trägt kurze Hosen und T-Shirts, badet zusammen mit Mattmüllers am See (es gibt ja auch freie Tage), schließt neue Freundschaften - sein bester Freund heißt TM31 und kommt aus dem Hause Vorwerk -, verbringt Zeit mit den Nachbarn, verbessert sein Chichewa, lernt, bereitet den Unterricht vor, fegt das Haus, isst frische Ananas (aus dem Garten), Bananen von der Bananenfrau, ... freut er sich dennoch seine Frau und x oder y bald zu sehen.