Sonntag, 28. November 2010

Einsegnung

Um 9:16 Uhr war unser Auto, mit den Mitarbeitern von Chisomo, voll geladen. Es ging los. Nach guten 30 min Fahrt waren wir angekommen. Chisese so heißt der Ort, an dem am 28.11 ein Pastor eingesegnet werden sollte.

Der Plan war folgender: Zuerst die Bibelstunde, dann der Gottesdienst, darauf folgt eine Hochzeit und die Einsegnung eines Evangelisten, zum Schluss der Höhepunkt, die Einsegnung des Pastors. Geschätzte Sitz Zeit 3h.




Der Fuhrpark


Mit 30 min Verspätung fing die Bibelstunde an. Nachdem diese vorüber war, gab es eine kurze Zeit der Verunsicherung. Denn die Würdenträger, welche die Einsegnung durchführen sollten, waren noch nicht angekommen. Dummerweise hatte "niemand" Guthaben auf dem Handy und so konnte man auch nicht anrufen.

Also musste der zukünftige Pastor, auf den Markt um Einheiten zu kaufen. Verschwitzt kam er wieder und meinte, die beiden Kirchenleiter hätten einen kleinen Unfall gehabt, aber sie würden bald kommen. Wir sollten warten.

Eigentlich hätte das ganze Programm gegen 10:00 Uhr starten sollen und gegen 13:00 Uhr hätten wir uns das leckere Essen auf dem Gaumen zergehen lassen, aber es kam halt anders. Und so saßen wir gegen 16:00 Uhr immer noch in der Kirche.

Es war dann fast 17:00 Uhr als wir vom Essen auf gestanden sind. Kurz bevor die Sonne unterging waren wir dann wieder zu Hause. Das war nicht schlecht.



Die Kirche


So ätzend es war, die ganze Zeit wartend zu verbringen, so gut war sie um mit diversen Leuten ins Gespräch zu kommen und Beziehungen zu bauen. Auf das kommt es doch schließlich an.

Dienstag, 23. November 2010

Chefsache

Das erlebt man nicht alle Tage. Vor fast 10 Jahren war er das letzte Mal in Malawi, letzte Woche kam er wieder. Unser Chef, Detlef Krause. Begleitet wurde er von Klaus Ehrenfeuchter. Ihre Reisezeit betrug eine Woche. In dieser schauten sie auch in Chisomo vorbei, führten Gespräche, ließen sich die diversen "Abteilungen" erklären, ...




Viele gute Impulse, durch Gespräche, Andachten und die Predigt am Sonntag ermutigten nicht nur uns, sondern auch unsere Mitarbeiter.


Voller Begeisterung waren diese am Sonntag im Gottesdienst. Da bekommt selbst die letzte deutsche unrhythmische Eiche, einen tanzendes Bein.



Montag, 15. November 2010

Ganz entspannt


Gott ist gut. Hält man sich an die Schöpfungsordnung, so arbeitet man 6 Tage die Woche und am 7. ruht man.

Das haben wir gemacht. Die Woche war voll mit lernen, lernen und Unterricht vorbereiten. Und so ging sie auch schnell vorüber.

Am Sonntag machten wir es uns dann schön. Zuerst gingen wir in die Kirche. Dann warfen wir unseren Grill an, legten zwei schöne Fische und ein paar Kartoffeln darauf, um sie danach in unserem Garten unter dem großen Gummibaum, bei gemütlichen 35C und einem leichten Wind, zu verspeisen. Das ist Lebensqualität!!





Heute ging es dann wieder mit dem Alltag weiter. Gleich morgens um 6:30 Uhr ging es in die Stadt um diverse Besorgungen zu machen. Leider lief nicht alles ganz rund und so sind wir erst gegen 18:30 Uhr wieder in Chisomo angekommen.

Gott ist gut, wir konnten viel erledigen und hatten eine bewahrte Fahrt (270km).

Sonntag, 7. November 2010

Besuch²

Seit langem war es klar, dass sie in Malawi vorbeischauen würden und nun war es endlich soweit. Das "Impact-team" war da. Zusammen mit David, Anette und Stefan hatten wir ein geniale Zeit des Austausches. Als Leiter der Impact-Arbeit wollten sie sich Malawi als mögliches Einsatzland anschauen und so schauten sie auch in Chisomo, für einen Tag, vorbei.




Am Nachmittag waren sie in der Jungschar, am Abend beim fröhlichen Liedersingen, ... dabei. Nun hoffen wir, dass sie viele gute und hilfreiche Eindrücke sammeln konnten, welche sie in ihrer Arbeit einsetzten können.


Einmal pro Monat gibt es die Studentenausfahrt. Unser Chisomo-Landcruiser wird mit 13 Studenten (+Kindern) und Mitarbeitern vollgepackt und dann geht es los. Dieses Mal sind wir in die Heimatgemeinde der Familie Paul gefahren.


Schon bevor wir aus dem Auto ausgestiegen sind, wurden wir mit einem sehr fröhlichen Lied begrüßt. Nach kurzer Absprache ging dann der 3stündige Gottesdienst los. Danach gab es noch leckeres Mittagessen und dann machten wir uns schon wieder auf den Weg. Die Christen vor Ort sind immer sehr erfreut, wenn man sie besucht und ihnen ein ermutigendes Wort aus der Bibel weitergibt.




Als Dankeschön erhielten wir zwei Säcke Mangos und vier geschlachtete, aber noch nicht zerkleinerte, Hühner.

Donnerstag, 4. November 2010

Dorfpastorenpraktikum


Nach 10 Tagen "Dorfpastorenpraktikum" sind wir mit vielen Eindrücken, gestern wieder in Chisomo angekommen.



Haus im Dorf

Ab nächstem Jahr sollen wir die Leitung Chisomos übernehmen. Unsere Studenten kommen aus den verschiedensten Dörfern Malawis. Bevor wir diese unterrichten, wollten wir einen besseren Einblick in ihr alltägliches Leben haben und so sprachen wir mit unseren Vorgesetzten. Diese stellen darauf hin den Kontakt zu Pastor Goliath her.

Mit diesem waren wir seit Montag letzter Woche unterwegs. In diesen 10 Tagen besuchten wir viele Gemeindemitglieder. Unsere Tage waren von Fahrrad fahren, laufen, Fahrrad schieben, den Leuten ein ermutigendes Wort zu zusprechen, Gebeten für die Gemeindemitglieder, ... geprägt.


Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt


Immer wieder standen wir vor Herausforderungen. An 3 Tagen waren wir 9 Stunden unterwegs, dass hat an den Kräften gezehrt, aber wir konnten viele Leute besuchen. Pastor Goliath meinte, dass Joachim den Leuten ein mutmachendes Wort zusprechen sollte. Da er kein Englisch kann, durfte Joachim es auf Chichewa versuchen, was nicht immer ganz ohne war. Nach den "Andachten" wurden noch Gebetsanliegen ausgetauscht, dafür gebetet und dann ging es wieder für 30 min - 1h auf das Fahrrad. Manchmal gab es das Mittagessen erst gegen 14:00 - 15:30 Uhr. Unsere Mägen haben ganz schön geknurrt.


Andacht im Freien auf der Matte

Die Leute haben sich sehr gefreut, dass wir "extra" wegen ihnen aus Deutschland gekommen sind, um sie im Glauben zu stärken. Es war schön ihre dankbaren Gesichter zu sehen. Einmal bekamen wir ein lebendiges Huhn, ein anderes Mal Eier, als Dankeschön geschenkt.



Herzlich Willkommen

Wir sind Gott dankbar für die vielen guten Erfahrungen und Einblicke, welche wir erhalten haben. Ebenso sind wir dankbar, dass wir die ganzen Tage durchgehalten haben und wir mit unserem Chichewa zu Recht kamen. Gott sei DANK!!