Montag, 26. April 2010

An Land gezogen

oder dazu bestimmt worden
Es ist Sonntag. Wir befinden uns in der Kirche. Der Gottesdienst hat aber noch nicht angefangen, da das Programm gerade noch geschrieben wird. Irgendwie melden sich nie viel Personen wenn es um die Predigt geht.

Und so wurde Joachim des öfteren schon gefragt ob er sie übernehmen würde. Seine Antwort war allerdings meist, "Ich bin jetzt gar nicht vorbereitet, dass tut mir auch irgendwie ein bisschen Leid." Damit war er aus dem Schneider.

Lange konnte dies aber nicht gut gehen und so wurde er letzte Woche vom Pastor gefragt, besser gesagt dazu bestimmt die Predigt am nächsten Sonntag zu halten. Gesagt getan. Aber es ist immer wieder spannend, in einer anderen Kultur zu predigen. Wie kommt was an, verstehen die Leute was man sagen will, ist es klar und verständlich gesagt worden, ...Übersetzt wurde Joachim von seinem Lehrer.

"unsere Kirche"

Gerne darfst du dafür beten, dass Joachim in diese Aufgabe besser hineinfindet.
oder einfach eingeladen worden.
Zum Erweitern des Wortschatzes, zum bessern Verständnis der Kultur, zum Austausch mit den Studentenfrauen, ... und noch weiteren Gründen wird Miri ab und zu zum Essen eingeladen.

Meist gibt es Maisbrei mit Fisch. Wer jetzt denkt, "lecker Fisch" hat sich gewaltig getäuscht. Die Fischlein sind getrocknet, an ihnen ist nichts dran und einen besonderen Geschmack haben sich auch noch.

Danach braucht man entweder eine Cola oder ähnliches. Was auch nicht schlecht ist, wenn man ein Zuckerrohr zum Nachtisch bekommt. Zum Öffnen nicht ganz einfach, aber wenn die Schale weg ist, freut sich der Gaumen.


"beim Zuckerrohressen"

Es ist super wie wir durch solche Möglichkeiten unsere Kontakte, unser Chichewa, unser Verständnis für die Kultur, ... verbessern können. Danke, wenn du weiter für uns betest.


Montag, 19. April 2010

Wir sind wieder hier, ...


Seid Samstag sind wir wieder in Chisomo. Die Tage in Chilonga gingen sehr schnell vorüber. Hätten wir die Abzweigung nach "Ubwenzi" (Name des Projektes) nicht verpasst, wären wir pünktlich zum Mittagessen angekommen.

Da unsere Kollegen dort sehr bekannt sind, halfen uns die freundlichen Dorfbewohner gerne weiter. Einer meinte, hättest du mich gefragt, dann hätte ich dir den Weg gezeigt und du wärst nicht falsch gefahren.



Die ersten Tagen waren von einer Leiterschaftsschulung geprägt. Ein sehr guter Redner, sprach über diverse Themen, z.B. wie man als Christ leben soll, wie Gott sich Familie vorgestellt hat, wie die verschiedenen Kirchen gut miteinander arbeiten können, wie sie Gott in ihrem Leben groß machen können.

Die Gemeindeleiter waren sehr interessiert bei der Sache und hatten viele Fragen. Ein wirklich gelungene Konferenz.


Das war die "Konferenzküche". Sie kochten jeden Tag für ca. 50 Personen. WKD ole, ole.



In den darauffolgenden Tagen konnten wir uns die anderen Arbeitsbereiche des Dorfentwicklungsprojektes anschauen. Auch dies war sehr interessant und es hat unseren Horizont sehr erweitert. Ebenso hatten wir viel Zeit mit unseren Kollegen zu reden.

Seid heute sitzen wir wieder hinter unseren Schreibtischen und versuchen wieder zu lernen. Vielen Dank für dein Gebet.

Sonntag, 11. April 2010

Ab ins Dorf

Heute geht es für uns los. Für fast eine Woche fahren wir nach Chilonga. Dieses Dorf liegt 3-4 Stunden entfernt von Chisomo. Dort arbeiten unsere Kollegen in einem Dorfentwicklungsprojekt "Ubwenzi". Da wir noch neu im Land sind, dürfen wir uns das nun anschauen. Wird bestimmt gut.

Auf der Fahrt dort hin haben wir 2x20km Dreckstraße vor uns. Die letzten Tage hat es ein bisschen geregnet, somit dürften wir heute 4x4 offroad-fun haben.
Gerne darfst du für eine super gesegnete Zeit, mit vielen guten Gesprächen, Einblicken in die Arbeit und Kultur, ... beten.

Wenn wir wieder "draußen" sind, melden wir uns wieder. Denn dort gibt es fast keine Möglichkeit einen zu erreichen.

Dienstag, 6. April 2010

Zurück im Alltag

Die Osterfeiertage sind vorüber und der Alltag steht schon wieder mit mancher Besonderheit vor der Türe.

Für Joachim ging es am Dienstag wieder mit Unterricht los. Mirjam nimmt diesen erst eine Woche später wieder auf, da ihre Lehrerin noch Schulferien hat. Deswegen ist es ihr aber nicht wirklich langweilig. Sie unterhält sich kräftig mit den Leuten welche an die Haustüre kommen. Gegen 16:30Uhr kam eine Horde Mädchen vorbei. Sie wollten einfach nur "schwätzen". So bleibt man auch in Übung.

Zuvor übte sich Mirjam als Erntehelferin. Zusammen mit den Studenten, ihren Frauen und Kindern wurden heute die Erdnüsse aus dem Boden gezogen und von der Pflanze getrennt. Der Erntevorgang ist ähnlich zur Kartoffelernte.


Nach so einer anstrengenden Arbeit trinkt man gerne ein Glas Wasser. Um dies tun zu können sollte es auch vorhanden sein. Dies war gestern leider nicht mehr der Fall. Auf der Wiese vor unserem Haus hatte sich ein kleiner Springbrunnen daran gemacht, die Wiese zu bewässern. Das fanden wir nicht ganz so hilfreich.



Daniel und Joachim nahmen die Hacke in die Hand und fanden das Loch prompt. Nun ist es notdürftig geflickt. Jedoch sollten bald die richtigen Ersatzteile auf Chisomo ankommen.

Danke wenn du dafür betest, dass wir die richtigen Teile schnell bekommen.