Montag, 31. Mai 2010

Kreativ muss man sein,



vor allem wenn einem das nötige Kleingeld fehlt. Es ist immer wieder interessant wie sich unsere kleine Nachbarn ihre Spielzeuge selber bauen. Marke Eigenbau ist vielleicht nicht ganz so "langlebig" aber, wenn sie uns das fertige Produkt präsentieren, sind sie um so stolzer und wollen dann auch gleich photographiert werden.

Hier ein paar Schnappschüsse:


Unsere Polizist



Hier bei der Arbeit



Am Telefon "Bwana", so sein Name


Auf deutsch heißt er "Chef", das Telefon hat er aber selbst gemacht




Dienstag, 25. Mai 2010

Endlich wieder am Netz

Eigentlich wollten wir schon viel früher einen neuen Blog erstellen. Jedoch ging dies, wegen des schlechten Internetzugangs, nicht. Mehrere Tage waren wir nicht am Netz. Nun geht es aber wieder. Endlich. Und so nutzen wir es gleich, bevor es sich wieder verabschiedet.

Die letzten Tage waren wir auf einer Pastorenkonferenz. Fast alle Pastoren unsere Kirche sind ins Hauptquartier zur Konferenz gekommen. Zusammen mit unseren Studenten machten wir uns auch auf den Weg. Dort angekommen durften wir den Bibelarbeiten von zwei kanadischen und einem amerikanischen Pastor lauschen. Unsere afrikanischen Brüder zeigten ihre Aufmerksamkeit oder Abwesenheit z.T. sehr deutlich. Entweder waren sie voll dabei oder sie tätigen einen kleinen Vormittagsschlaf.

In diesen Tagen konnten wir viele Kontakte zu den diversen Pastoren knüpfen und viele gute Gespräche führen. Gott sei Dank, ist unser Chichewa auf einem Niveau, auf welchem man einfache Konversationen führen kann. Manchmal musste Englisch, wenn es ging, aushelfen. Mit guten Eindrücken, vielen Impulsen ging es dann wieder zurück nach Chisomo.

Zusammen mit unseren Sprachlehrern reflektieren wir nun die diversen Eindrücke und Erlebnisse. Dies ist gut, damit wir die Kultur besser verstehen lernen und tiefere Einblicke erhalten.

Sonntag, 16. Mai 2010

13:5, 4:0 und 2:0



Kaum war der Motor "unseres" Autos gestartet, drangen schon die ersten freudigen Klänge aus dem Kofferraum nach vorn. Mit 13 Erwachsenen und 5 Kindern fuhren wir los um die Heimatgemeinde eines Studenten zu besuchen.

Die Fahrt, welche ca. 1,5 Stunden dauerte, wurde vom Singen und Trommeln der Studenten begleitet. Ein wahres Erlebnis. Bei der Kirche angekommen, waren noch nicht alle ausgestiegen, begrüßte uns schon der Jugendchor mit ein paar Liedern und lud zum Tanzen ein.




Nach der Bibelstunde, dem Gottesdienst, dem Mittagessen, dem Austausch mit den Kirchenmitgliedern, ... machten wir uns wieder auf den Weg nach Chisomo.

So ein Weltempfänger ist schon etwas Tolles. Nach ein bisschen Suchen fanden wir die richtige Position und konnten dem Pokalsieg des FCB´s folgen. Nicht schlecht, was es alles so gibt.



Glücklicher jedoch stimmte mich ein 2:0. Wir sind weiter in der 1. Liga.

Mit neuer Motivation aus diesen Begegnungen und Erlebnissen starten wir in die neue Woche.

Sonntag, 9. Mai 2010

Poolparty

Letzte Woche stellten wir ein ca.250 Literfaß in unseren Garten. Dieses dient eigentlich dazu, dem Maurer das nötige Wasser, welches er für einen kleinen Anbau benötigt, in Reichweite lagern zu können.

Bis zum Rand mit Wasser gefüllt, ließ er es am Samstag einfach so stehen. Gegen Samstagnachmittag wurde Joachim von drei Kindern bei einer kleiner Arbeit unterstüzt. Kaum war das Fass gesichtet, wurde es genauer unter die Lupe genommen. Und so startete der Badespaß.



Immer schön der Reihe nach.



Es ist schon toll, wie man Kindern einen Mittag verschönern kann.



Auch wenn es bei manchen mit dem Tauchen noch nicht so geklappt hat, hatten sie trotzdem viel Spaß.




Montag, 3. Mai 2010

Bananen, Fleisch und mehr



In Malawi gibt es eigentlich immer Bananen. Da unsere Bananenbäume noch nichts tragen, ist es schön, dass manche unserer Nachbar gerne ein paar verkaufen. Und so kam heute morgen wieder die Bananenfrau vorbei.




Die hat ganz schön was im, besser auf dem Köpfchen.

Frischer Salat ist super Sache. Es ist so toll, den eigenen, frischen Salat aus dem Garten zu ernten. Naja, Salat allein ist jetzt nicht so der Brüller, gibt es aber ein gut gerilltes Fleisch dazu, dann kann man es sich schon gut gehen lassen. Dazu noch ein paar gegrillte Kartoffel und das Sonntagsessen ist perfekt.



Da unser Grill noch nicht ganz fertig ist, kauften wir uns eine "bawula". Dies ist eine Art Grill - Herd, welcher mit Holzkohle betrieben wird. Viele Malawier kochen darauf.

Malawier haben ein interessanten Umgang mit Feiertagen. Am Samstag war ja 01.Mai. Dies ist auch hier ein Feiertag. Dummerweise fiel dieser auf das Wochenende und da hat man eh frei. Somit hat man ja nichts von diesem freien Tag, aber genau diesen will man sich nicht durch die Lappen gehen lassen.

Deswegen macht man am Samstag frei und genießt ihn als Samstag und den Montag bekommt man als Dreingabe oben drauf. Denn da müsste man ja arbeiten. D.h. Samstag und Montag sind frei. Nicht schlecht, oder?