Mittwoch, 24. Februar 2010

Ausgleich

Diese Woche war es mal wieder Zeit für einen kleinen Kundendienst an einem "unserer" Autos.

Letzte Woche hatte ich schon das eine Auto unter die Lupe genommen, das Öl gewechselt, ... und so stand diese Woche das andere Auto im Auftragsheft.
Da das Arbeiten zu Zweit mehr Spaß macht als allein, half einer der Schreinersöhne mit. Mit großem Interesse verfolgte er alles was ich tat. Immer wieder versuchte ich ihm Verschiedenes zu erklären. Die von mir gestellten Aufgaben erfüllte er mit größter Freude.


Ab und zu wurde sein Namen - aus Richtung seines Elternhauses - gerufen. Zweimal verschwand er kurz, sagte aber das er gleich wieder kommen würde und so war es auch. Die vielen anderen "Rufe" überhörte er gestrost. Schon genial wie er über 2 h mitgearbeitet hatte. Zum Schluss kam die Krönung. Die Probefahrt. Hat der sich gefreut.

Mirjam nutzte diese Zeit um einen Besuch zu machen.

In unserer Nachbarschaft ist vor ein paar Tagen ein Kind geboren. Zusammen mit Rita ist Miri das Kind und die Eltern besuchen gegangen. Das erst 4 Tage alte Kind war gut drauf. Es hat geschlafen. Nichtsdestotrotz durfte Miri es auf den Arm nehmen. Der Mutter geht es gut.


Mittlerweile war sie schon wieder zum Mais verkaufen unterwegs. Gestern kam sie mit dem Kind sogar zu unserem Haus. Richtig süß der Kleine.

Sonntag, 21. Februar 2010

So ein Schei...

Diese Woche genossen wir ein paar ruhige Minuten auf unserem frisch renovierten Balkon. Geschützt vor den nervigen Mosquitos, der Garten umrandet durch einen schönen Graszaun, vier Kerzen scheinen, die Sonnen ist untergegangen, eine kühle Cola in der Hand, ein frisch gebackenes Brot, gute, deutsche Dosenwurst, frisches Gemüse auf dem Brettchen, ... was will man(n) (natürlich auch Frau) mehr.

Herrlich, gemütlich, ... einfach nur genial, wenn da nicht dieser penetrante Geruch wäre. Jeder hatte seine Körperöffnung im Griff, doch irgendwie kam immer wieder ein ziemlich übler Geruch, besser gesagt, Gestank auf unseren Balkon. Da es schon dunkel war, konnten wir nichts mehr machen und so wurde die Suche auf Morgen verschoben.

Am darauffolgenden Tag roch es schon morgens ziemlich übel. Leider nicht nur draußen, sondern auch schon im Haus. Der Sache musste nun auf den Grund gegangen werden.

Irgendwie drängte sich uns der Verdacht auf, dass unser hauseigenes Abwassersystem nicht ganz normal arbeitete. Das war dann auch so. Irgendetwas war verstopft und so nahm es Joachim selbst in die Hand.

Mit einem über 2 Meter langem, dünnen Ast stocherte er in den diversen Rohren herum. Genaueres bleibt euch erspart. Soviel sei jedoch gesagt: An einer Stelle war das Rohr, durch Wurzeln eines Baumes, in seinem Durchschnitt ziemlich verkleinert worden und so konnte der Liebe Sch... nicht abfließen.

Bilder haben wir zwar gemacht, doch diese bleiben dir heute erspart. Es war nicht wirklich appetitlich. Respekt an alle, die damit ihr Geld verdienen, ihr seid meine Helden des Alltags.

Sonntag, 14. Februar 2010

Chisomo Gottesdienst

Jeden vierten Sonntag ist es soweit, es findet unser Chisomogottesdienst statt. Gemeinsam mit den Studenten, den Mitarbeitern und ihren Kinder feierten wir diesen besonderen Gottesdienst. Es wurden viele Lieder, von Herzen und mit einer sehr gesunden Lautstärke, gesungen. Ein wahrer Genuss.
Zeugnisse einiger Studenten, Auftritte diverse Chöre fehlten nicht, ...

Obwohl wir nicht viel von der Predigt verstanden, war es für uns dennoch eine sehr große Ermutigung einzelne Wörter und somit auch kleine Zusammenhänge aus dem Gottesdienst verstanden zu haben. Dies gab uns wieder eine ganz neue Motivation unsere Sprache zu lernen. Gerne darfst du mitbeten, dass wir auch diese Woche wieder gut voran kommen.




Mirjam bei einem Pläuschchen nach dem Gottesdienst



Unsere Nachbarskinder



Unter Männern :-)

Mittwoch, 10. Februar 2010

Warum läuft das Gebläse nicht? Teil 2

In Chisomo haben wir zwei Autos, einen Pick-up und einen Landcruiser. Auch bei diesen lief das Gebläse nicht wirklich. Da ich gerade eh am Schrauben war und die Sonne noch nicht zu tief stand, nahm ich mir diesen auch gleich vor.

Mäuse müssen Gebläse wohl sehr lieben. Auch in diesem hatte sich eine Maus ihr zu Hause geschaffen. Allerdings häufte sie nicht so viel Krempel an wie die andere. Ihr war es irgendwie zu eng und so musste der Ventilator ein bisschen angeknabbert werden.





Von wegen Mäuse sind süß.

Warum läuft das Gebläse nicht? Teil 1

Während der letzten Autofahrt regnet es sehr stark. Und so ein Regen lässt die Frontscheibe gerne beschlagen. Eigentlich schaltet man dann sein Gebläse ein und die klare Sicht kommt innerhalb der nächsten Minuten zurück. Dazu sollte das Gebläse gehen, doch dies ging nicht. Und so musste ich dieser Sache auf den Grund gehen, denn wieder ohne Gebläse und mit angelaufener Scheibe zu fahren, wollte ich nicht.

Und so fing ich an zu schrauben. Als erstes fiel mir auf, dass beide Sicherungen kaputt waren. Also setzte ich neue ein, aber das Gebläse lief immer noch nicht und so baute ich dieses aus. Willst du wissen warum es nicht laufen konnte? Schau dir dieses Wohnzimmer mal an:


Von wegen Mäuse sind süß.

Sonntag, 7. Februar 2010

Besuchen, grillen und chillen

Nach fast zwei Monaten besuchten wir endlich mal wieder unsere Gastfamilie (Familie Yakobe - dort wohnten wir die ersten drei Monate). Während wir uns ihrem Haus näherten, sah uns Rhoda. Sofort lief sie zu ihren Geschwister um ihnen zu berichten, wen sie gesehen hatte und im Nu rannte sie uns mit Freudengeschrei entgegen. Ihr kleiner Bruder tat es ihr gleich. Zusammen mit den Beiden betraten wir den Hof.

Hier wurden wir von den anderen Geschwistern sehr herzlich empfangen. "Wir vermissen euch so. Wir dachten ihr kommt nie wieder!" So waren die Worte zur Begrüßen. Wir kamen nach Hause, zu unserer Familie.

Nach guten 3 Stunden, mittlerweile war es fast 21:00 Uhr verabschiedeten wir uns mit dem Versprechen, dass wir wieder kommen würden. Dazu sagte der Vater nur: "Unsere Kinder sehen euch als ihre großen Geschwister an. Ihr seid ein Teil der Familie." Ist das nicht genial?
Am Sonntag luden wir uns bei Fam. Volz zum Essen ein. Sie meinten, es wäre doch schön, wenn man grillen gehen würde. Sie wollten nicht irgendwo hin, sondern sie wollten auf den kleinen Hausberg. Und so sind wir mit ihnen und Margit auf das Zomba Plateau gefahren.

In sehr chilliger Atmosphäre, bei ca. 25 C stellten wir die Colakiste in den kühlen Bach und setzten uns auf einen gemütlichen Stuhl um die wunderschöne, grüne Natur zu genießen. Gott ist gut. Joas wurde es nach ein paar Minuten langweilig und er meinte, man könnte doch ein bisschen den Berg hinauflaufen um die Wasserfälle anzuschauen. Gesagt getan. Das kühle Nass, die grünen Bäume, das etwas frischere Klima, ... einfach genial.

Leider hatten wir keinen Foto dabei. Deswegen gibt es heute auch keine Bilder. Kaum waren wir wieder am Grillplatz angekommen war das Essen schon fertig. Ja, wir haben es sehr genossen.
Diese Woche wird wieder kräftig gelernt. Vielen Dank, wenn ihr für uns betet, dass wir die Sprache gut in den Kopf bekommen.