Sonntag, 31. Januar 2010

So eine Woche hat man gerne im Kalender

Montag, Dienstag, Mittwoch liefen ganz normal ab. Der Sprachunterricht war super, wir lernten viel. Ja, wir kommen mit der Sprache voran. Das ist genial.

Am Donnerstag luden wir unsere Mails herunter. Unter diesen war auch eine Mail aus Liebenzell. Eine sehr positive noch dazu. Die Versicherung (Diebstahl Fässer) wird den Schaden zu ca. 95% übernehmen. Gott ist gut.

Wir dachten, dass wenn die Versicherung überhaupt zahlt, sich die ganze Sache noch ein bisschen hinziehen wird. Am Montag reichte Tobias (Mitarbeiter in Liebenzell) die Papier bei der Versicherung ein und am Donnerstag war es schon bewilligt. Gott ist gut.

Ebenso am Donnerstag kamen ein paar Gäste vorbei. Um diesen auch die entsprechende Ehre zu erweisen, kam einfach so ein kleines Tierchen vorbei. Schaut selbst.



Martin Auch, Thomas Eisinger und Rainer Grossmann kamen für eine Woche nach Malawi. Sie führten viele Gespräche, schauten sich die verschiedenen Arbeitsfelder an, ermutigten uns Missionare durch gute Bibelarbeiten, Referate, ...


Aber nicht nur das. In ihrem Gepäck hatten sie viele Geschenke für uns dabei. Vielen Dank an alle, die ihnen etwas zugesteckt haben. Ihr seid klasse. Martin sagte: Joachim, schau mal ich hab da einen "Schminkkoffer" für dich dabei.


Danke Papa!!

Ja, uns geht es richtig gut. Die letzte "schlechte" Woche ist soweit verkraftet. Wir freuen uns an dem was wir haben. Gott ist gut.

Montag, 25. Januar 2010

So eine Woche streicht man gerne aus dem Kalender

Mittlerweile können wir schon wieder mit ein bisschen Abstand auf die aufgebrochenen Fässer blicken. Natürlich ist es immer noch ärgerlich und wir verstehen es immer noch nicht. Jedoch freuen wir uns nun an den Sachen, welche angekommen sind. Diese machen uns das Leben einfacher und angenehmer.

Die Diebe waren nicht sehr strukturiert, denn sie bedienten sich hier und da ohne auf Vollständigkeit einer Sache zu achten. So klauten sie unsere Töpfe ohne die Deckel mit zunehmen, so fehlt nun der Mixtopf unserer Küchenmaschine, komischerweise benötigten sie die eigentliche Küchenmaschine nicht, ...

Kurz gesagt nahmen sie alles was wertvoll aussah und irgendwie metallig war oben eben blinkte und blitzte. Leider fiel darunter Vieles, was wir zur Hochzeit, zu Geburtstagen, etc. geschenkt bekommen hatten.

Gegen Donnerstag Abend sind wir wieder in Chisomo angekommen. Waren wir froh endlich wieder zu Hause zu sein. Und wie freuten wir uns auf eine warme Dusche. Doch diese blieb uns versagt, denn irgendetwas im Warmwassersystem war verstopft.

Und so versuchte Joachim -am Freitag - den Fehler im System zu finden. Miri räumte in dieser Zeit die Fässer aus. Nach ein paar Stunden war der Fehler gefunden und wir bereiteten alles darauf vor, dass es am Samstag wieder warmes Wasser geben würde. Daraus wurde leider nichts, denn nun war etwas anders undicht. So hoffen wir nun, dass wir die Arbeiten am Montag abschließen können.


Dem nicht genug, bekam Joachim am Samstag Besuch vom flotten Otto. Dieser ist recht hartnäckig und reagierte bis jetzt auf die mehrmaligen Rauswürfe eher gelassen. Heute ist es ein bisschen besser und so hoffen wir, dass er den Sprachunterricht am Dienstag wieder aufnehmen kann.

Ja es gibt auch solche Woche. Ehrlich gesagt würden wir sie am liebsten aus unserem Kalender streichen und in einer anderen Woche zu besseren Bedingungen die gleichen Sachen positiver nochmals erleben. Aber nun ist es so! Und so hoffen wir, dass wir diese Woche eine geniale Woche haben werden und von diesen noch viele
folgen werden.

Vielen Dank für alles Beten. Das ist Gold wert!!

Dienstag, 19. Januar 2010

Erst Freude dann die Ernüchterung

Gestern fuhren wir voller Erwartung nach Blantyre. Endlich sollte es soweit sein, dass wir unsere Fässer abholen sollten. Kaum bei der Spedition angekommen, fuhren wir mit unserem Auto in die Lagerhalle hinein. Da standen sie.

Leider waren sie nicht mehr ganz so wie wir sie abgegeben hatten. An allen Fässern waren die Schlösser entfernt worden. Leider nicht nur das, sondern alle Fässer waren nicht so voll wie wir sie abgegeben hatten. Vieles war durcheinander und Vieles war nicht mehr da. Zu Hause angekommen merkten wir, was alles fehlte.

Nun hoffen wir, dass die ganze Sache ein gutes Ende nimmt. Momentan versuchen wir zu rekonstruieren was alles in den Fässern war und was nun exakt fehlt. Niedergeschlagen und noch etwas geschockt, versuchen wir die Sache positiv zu sehen.

Sonntag, 17. Januar 2010

Was geschah

In der letzten Woche war wieder einiges los. Heute bekommst du ein paar Einblicke.
Pünktlich um 6:45 Uhr steht sie seid mehreren Wochen vor der Türe. Die Ananasverkäuferin. Der Gepäckträger ihres Fahrrades ist so beladen, dass sie es schieben muss. Dann packt sie ihre Ware aus. Frische, gute, saftige Ananas.

Wer bis jetzt dachte, dass eine Ananas ein etwas komisches Gefühl im Mund erzeugt, hat bis jetzt noch keine Malawischen gegessen. Diese sind so fruchtig, frisch und saftig, einfach genial.




Daniel hatte entschieden, dass Lea - eines seiner Schafe - alt genug sei. Sie war nicht ganz seiner Meinung.


Allerdings kümmerte ihn das recht wenig. Denn er wollte gutes, saftiges Lammfleisch zum Abendessen. Ja, es war sehr lecker.

Am Dienstag erhielten wir einen Anruf, dass wir unsere Fässer in Blantyre abholen können. Und so fuhren wir eines morgens um 6:00 Uhr los. Nach den diversen Ämtergängen, einem Interview, ein paar Minuten Wartezeit wurde uns dann gegen 16:00 Uhr gesagt, dass die ganze Arbeit am Schreibtisch getan sei, jedoch haben die Mitarbeiter an der Ausgabe schon Feierabend und so sollten wir am Montag wieder kommen.

So sind wir ohne unsere Fässer wieder nach Chisomo zurück gefahren. Gegen 20:30 Uhr und konnten wir auf 6 h Autofahrt, 415 km gefahrene Kilometer, ein paar Einkäufe, ... zurückblicken.
Doch auch an diesem Tag gab es ein dickes Halleluja. Wir haben unseren Führerschein. Endlich dürfen wir ihn in Händen halten. Gott ist gut.
Auch in dieser Woche hat Joachim mit seinem neuen Sprachhelfer angefangen zu arbeiten. Mirjam startet diesen Montag. Gerne darfst du dafür beten, dass wir gute Stunden haben, viel lernen können und die Lehrer uns gut helfen können.

Montag, 11. Januar 2010

Immer wenn es regnet

muss ich, ... den Boden wischen, weil es in unser Haus rein regnet. Das dies kein Dauerzustand bleiben kann, ist klar. Deswegen musste nach gut zwei Monaten Regenzeit der Maurer vorbeikommen und den First richten.

Unser Dach besteht zu 95% aus Gras, welches am First mit Zement abgedichtet wurde. Dieser wurde allerdings nicht richtig angebracht, deswegen regnete es rein.


Malawisches Sicherungssystem


Der Maurer auf dem Dach

Nun hat es schon gut zwei Wochen nicht mehr geregnet, somit konnten wir nicht sagen, ob die Arbeiten auf dem Dach auch wirklich gut gemacht wurden.
Heute Nacht hat es endlich mal wieder geregnet, aber nicht mehr in unser Haus. Halleluja. Das ist genial.

Unsere Fässer stehen immer noch in Blantyre. Wir hoffen und beten, dass wir sie diese Woche abholen können. Gerne darfst du mit uns beten.
Und so wollen wir nicht vergessen, dir zu danken, dass du für Diesel und Paraffin gebetet hast. Es ist wieder da.

Dienstag, 5. Januar 2010

Angekommen

zumindest fast.
Gestern sind fast alle Studenten aus dem Weihnachtsurlaub zurück gekommen. Nur 2 fehlen noch. Wir sind guter Hoffnung, dass sie in den nächsten Tagen eintreffen werden. Heute ging es für die Anderen schon wieder mit dem "Chisomoleben" los.

Andacht am Morgen und danach ging es zur Arbeitszeit. Normallerweise steht nach der Andacht Unterricht auf dem Plan. Da sie nun aber fast einen Monat Urlaub hatten, mussten heute erst die Felder bearbeitet werden.

Gerne darfst du für ein gutes zweites Semester beten, dass sie viel lernen können und das Gott sie immer mehr verändert.
Ebenso bekamen wir am Montag einen Anruf unseres Feldleiters. Unsere Fässer sind in Malawi angekommen. Das ist genial. Er wird am Mittwoch nach Blantyre fahren und mal schauen, wie es dort genau aussieht.

Da das "Seegepäck" noch durch den Zoll muss, kann das dauern. Wir hoffen allerdings, dass wir diese Woche noch nach Blantyre fahren können und sie ohne große Probleme und vollständig mitnehmen können.

Auch hierfür darfst du gerne beten, denn das hier alles glatt läuft ist nicht selbstverständlich.