Dienstag, 28. April 2009

Das war ein Sonntag

Nach einem Wochenende im AH und einer sehr kurzen Nacht, ging es am Sonntag um 9:00 Uhr mit der Probe für den Gottesdienst los. Nach einer guten Stunden waren wir mit der Probe durch und so konnte der Gottesdienst pünktlich um 10:30 Uhr beginnen.

Dieses Mal waren Mirjam (am Klavier), Donna (an der Orgel) und ich an der Trompete für die Begleitmusik im Godi verantwortlich. Ebenso durfte Mirjam die Schriftlesung durchführen und mir wurde die Ehre zu Teil, danach für den Godi zu beten.

Auf den Godi folgte eine kleine Verabschiedungsparty in der Gemeinde. Unser Pastor stellte uns ein paar Fragen, welche wir versuchten verständlich zu beantworten. Dazu gab es noch etwas zu Essen und schöne Bilder von Malawi in einer Präsentation.

Danach hatten wir eine knappe Stunde frei. Denn gegen 14:15 Uhr ging es schon weiter. Stühle stellen, Essen hinrichten, Laptop an den Beamer anschließen, der Präsentation einen Probelauf gönnen, ... Aber es hat sich gelohnt. Von unseren 28 Fußballkindern sind 24 mit Eltern gekommen. Mit fast 50, meist kirchenfremden, Besuchern hatte wir eine gute Zeit und konnten unsere Fußballliga gebührend beenden.

Auf diesen Abbau folgte die Probe für den Jugendgottesdienst, welcher zum ersten Mal statt finden sollte. Und auch tat. Dieser war gut und ich glaube er wird in der Zukunft eine gute Sache werden.

Gegen 21:30 Uhr sind wir dann hundemüde in unser Bett gefallen.

Freitag, 24. April 2009

Mann wächst mit seinen Projekten

So könnte man meine erste kanadische Bibelstunde beschreiben.
Die Vorgabe des Pastors war ca. 25 min. Daraus sind dann ca. 30 min Bibelstunde auf Englisch geworden. Gott ist wirklich groß.

Natürlich hab ich diese mit dem Wörterbuch vorbereitet, aber Gott sei Dank kam auch das rüber, was ich wollte oder besser gesagt, was in Philipper 4,1-9 steht. Vor 7 Monaten wäre das so nicht möglich gewesen. Gott hat an uns gearbeitet, die Sprache lernen lassen, uns Einblicke in die Gemeinde und Kultur gegeben, welche dann hilfreich für die Vorbereitung und Durchführung der BS waren. Danke für alles beten.

Montag, 20. April 2009

„Mama, was macht der weiße Mann in unserem Gottesdienst?“

So ähnlich hätte die Aussage eines Kindes lauten können. Während Miri „unseren“ Gottesdienst mit ihren munteren Klavierklängen bereicherte, war Joachim als einziger Weißer in einem original afrikanischen Gottesdienst.

Peter – mein Begleiter – suchte für mich eine Gemeinde mit ca. 50 Mitglieder heraus. Gegen 10:30 Uhr began der Gottesdienst mit etwa 10 Teilnehmern. Der Pastor legte mit einem Lied los, welches dann nach und nach von einem immer größerwerdenden Lobpreisteam begleitete wurde.

Daraufhin gab es eine kleine Bibelarbeit, die durch ein Lied der Band abgerundet wurde. Mittlerweile waren nun 4 Sänger an den Mikrofonen und ca. 30 Personen im Gottesdienst. Auf Grund des Monatsthemas gab es nun eine öffentliche Diskussion zum Thema „Kindererziehung“.

Mittlerweile saßen wir schon knapp 1,5 Stunden. Deswegen gab es nun ein Bewegungslied. Jeder dufte jeden begrüßen. Und so ist dann auch wirklich jeder aufgestanden und durch den Saal gelaufen um jeden zu grüßen.

Jetzt wurde der richtige Lobpreis eingeleitet. Zwei Schlägzeuger, ein Klavierspieler, 4 background Sänger und eine richtige afrikanische Mutti, mit einer mega-Stimme, leiteten den Lobpreis. Der Pastor beendete diesen nach etwa 45 min. um dann den Gastredner, den nun ca. 55 Gottesdienstbesuchern, vorzustellen. Dieser hatte sich natürlich zum Monatsthema vorbereitet und legte eine sehr gute Predigt hin.

Ein paar Minuten später (etwa genau 47 min.) hatte er die Predigt beendet, die Abkündigungen waren abgekündigt, der Segen war zu gesprochen und ich hatte nun eine Privataudienz beim Pastor (das ist so wenn man neu ist).

Pünktlich 13:30 Uhr war der Gottesdienst vorbei!! Für den typisch deutschen Kirch- oder Gemeinschaftsgänger ein bisschen lang, aber trotzdem schwer in Ordnung. Das gute war, sie hatten bequeme Stühle.

Mittwoch, 15. April 2009

Dampfnudeln auf dem Balkon

Dank den Nachrichten (ARD) bekommen wir mit, wie schön das Wetter in Deutschland ist. Leider können wir noch nicht mit kurzen Hosen durch die Stadt laufen. Jedoch hatten wir heute einen so schönen und sonnigen Tag, dass wir unser Mittagessen auf den Balkon verlegt haben. Britta und HaPe haben uns zu selbstgemachten Dampfnudeln eingeladen. Diese guten Dampfnudeln haben wir dann genüsslich bei Sonnenschein verzehrt.

Samstag, 11. April 2009

Unser Karfreitag

war sehr vielfältig.

Morgens sind wir in der Gottesdienst, welchen Joachim musikalisch mitgestaltete.

Am Mittag machten wir uns auf, um die Klippen Torontos zu besichtigen. Zuerst genossen wir die Sonnenstrahlen am Strand um uns dann den Klippen zu nähren. Leider sind sie sehr schwer zugänglich, da die meisten Grundstücke um die Klippen herum privat sind. Aber wir fanden ein kleines Stückchen.









Gegen 18:00 Uhr haben wir uns mit Britta und HaPe zu einem gemütlichen Abendessen getroffen. Wie es sich für den Karfreitag gehört, ohne Fleisch.

Für alle die sich Sorgen gemacht haben, wie man den Beiden einen Osterhasen zukommen lassen kann, sei gesagt: Jemand hat uns versorgt. Als wir am Abend heimgekommen sind, hing eine Tüte, mit Inhalt, vor der Türe. Eine unserer Nachbarinnen hat uns beschenkt.



Ratet mal wo die Hasen produziert wurden??? Dettingen/Teck.

Erst mit Biss und dann doch die Zähen ausgebissen

Am Dienstag sind wir mit den Herlters, dem Ebs und dem Herrn Laan zu den Toronto Raptors gegangen. Wer sie nicht kennt, hat etwas verpasst. Sie spielen in der NBA. Ehrlich gesagt sind sie nicht schlecht, verlieren ihre Spiele aber meist im letzten Viertel.










Sonntag, 5. April 2009

Ich war noch niemals in New York

stimmt jetzt nicht mehr so ganz. Für Miri war es der erste und für Joachim der zweite Besuch, in dieser großen Stadt. Gemeinsam mit den anderen Kandidaten durfen wir für eine Woche die LM-USA besuchen und kennenlernen. Gute Referate, super Essen, eine tolle und ruhige Gegend, viel Spaß mit den unseren Teamkollegen und zwei geniale Besuche in New York.