Donnerstag, 26. Februar 2009

Auszeit (auf dem Eis)

Von Dienstag bis Donnerstag hatten wir (alle Missionskandidaten) die Möglichkeit eine kleine Torontoauszeit zu nehmen. Geplant und durchgeführt wurden die Tage von den Missionaren Andrea und Joachim Kümmel, in Moffat. Gemeinsam hatten wir sehr viel Spaß. Gutes Essen, Lobpreis, geistliche Impulse, Zeit zum Nachdenken und zum Mittagsschlaf machen, eine Eisfläche zum Schlittschuhlaufen und Eishockey spielen, einen Schlittenhügel und eine ruhige und schöne Natur durften wir in diesen Tagen genießen. Unserem Team hat diese Zeit sehr gut getan. Nun geht es wieder, mit neuen Kräften zurück nach Toronto, an die Arbeit.

Sonntag, 22. Februar 2009

200 Meter in 20 Minuten für 2 Stunden

Solange dauerte es am Samstagabend, bis wir endlich in der Konzerthalle waren. Das lange Warten war nicht mal das Problem, wenn da nicht der anhaltende Schneefall und der unangenehme Wind gewesen wäre. Aber es hat sich gelohnt. Ca. 2 Stunden Musik vom Feinsten. Casting Crowns heißt die Band. Die Texte sind tief und lebendig zugleich, die Musik ist mitreißend und ebenso entspannt. Das Konzert ging vorüber wie im Flug. Am Ende des Abends war klar, diese Band versteht es Musik zur Ehre Gottes zu machen, ihn zu verherrlichen und das in einem sehr coolen Rahmen.

Zwei Wochen harte Arbeit ...

und am steht die Graduierungsfeier!! Ja, wir haben es geschafft! Ja, auch wir hatten eine Graduierunsfeier! Ja, wir haben das gute Stück Papier! Und ja, wir können auch ohne Alkohol lustig sein!!



An dieser Stelle „ZIKOMO KWAMBILI“ to Chanda. Sie war unsere Sprachhelferin. In 5 Doppelstunden brachte sie uns so viel wie möglich „Bemba“ (dies ist eine Bantusprache) und „Chinyanja“ (dies ist unserer zukünftigen Sprache [Chichewa] sehr ähnlich) bei. Obwohl das Lernen nicht ganz einfach war, hatten wir doch sehr viel Spaß. So wissen wir nun, dass „UMUCHELE“ Salz heißt und das dazugehörige Rind „N´GOMBE“ ausgesprochen wird. Die Geflügelliebhaber sollten das Wort „NKOKO“ nicht vergessen. Falls man von dem ganzen Essen etwas Durst bekommen hat, wäre ein bisschen „UMUKAKA“ Milch nicht schlecht. Allerdings gibt es dort auch „UBWALWA“ (dies darf aus redaktionellen Gründen nicht übersetzt werden), gerne darf es aber auch „AMENSHI“ (Wasser) sein.

Freitag, 20. Februar 2009

Hättest du es gewusst?

Manchmal tun wir Sachen und dabei wissen wir gar nicht was wir wirklich tun. Kennst du das? In unserem Körper laufen Prozesse ab von denen wir wissen, dass es sie gibt, deswegen aber noch lange nicht in der Lage sind sie zu benennen. Weißt du was ich meine?



In unserem Kurs „Wie lerne ich eine Sprache?“ lernten wir viele verschiedene Sachen, u.a. was unser Mund macht, wenn er die diversen Laute produziert, welche wir zur Verständigung benötigen. Hättest du erraten, dass die Beschreibung auf der Tafel die phonetisch korrekte Definition fürs Schnarchen ist? Man lernt nie aus, oder?

Sonntag, 15. Februar 2009

Mirjam allein zu Haus

Jetzt sind wir schon über 4 Monate in Toronto und so dachte ich (Joachim) mir, dass ich Mirjam mal für ein Wochenende allein lassen könnte. Positiv ausgedrückt: Mirjam hatten ein Joachim freies Wochenende, was ab und zu bestimmt nicht schlecht ist. Während sie die Wohnung und das Adam House hütete, war ich mit unserem „Teenkreis“ und dem Jugendpastor auf einem christlichen Event. Mit ca. 300 anderen Teilnehmern, aus fast ganz Kanada (längste Anfahrt 7 Stunden), erlebten wir eine geniale Zeit in einer wunderschönen Gegend. Das „Freizeitheim“ liegt direkt an einem See und bietet zwei Speisesäle, welche jeweils über 150 Personen bewirten können, ein Spielehaus so groß, dass man etwa mit 200 Leute Gottesdienst feiern könnte, Betten für über 500 Leute, eine Turn- und Kletterhalle, eine Veranstaltungshalle, eine Skaterhalle, einen Schlittschuhlaufring, einen Fußballplatz, mehrere Basketball-, Volleyball-, Hockey- und Tennisplätze, einen Hügel zum Schlittenfahren, ... Dazu gab es ein geniales Programm, mit einer guten Lobpreisband, einen sehr guten und herausfordernden Prediger und vielen guten Gedanken und tolle Spiele.

Du kannst es dir aber auch selbst anschauen: http://vimeo.com/2016537

Das Wochenende war genial. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie man sich freut, wenn man am Abend seine Frau wieder in den Arm nehmen kann. Noch viel besser war, als sie für MICH noch Rouladen gekocht hat. Super, oder?

Jetzt gehen wir ins Bett, damit wir morgen wieder fit für unseren „Wie lerne ich eine Sprache“ – Kurs sind.

Donnerstag, 12. Februar 2009

Überraschungsei

Diese Woche waren wir dort (Salvation Army) und Mirjam hat sich einen Tisch mit zwei „Bombenlegern“ herausgesucht. Man(n) will ja seiner Frau nicht widersprechen und so haben wir uns an diesen Tisch gesetzt. Ein paar englische Sätze waren gewechselt, da meinte einer der Beiden, übrigens ich kann Englisch, Spanisch, Frazösisch und Deutsch. Darauf meinten wir, deutsch würden wir auch können. Von diesem Zeitpunkt an führten wir das Gesrpäch auf deutsch weiter. Er war mega glücklich endlich, nach 10 Jahren, mal wieder deutsch reden zu können. Jetzt hoffen wir, dass wir ihn nächste Woche wieder sehen und den Kontakt vertiefen können. Wäre er ein Schwabe würde er „Georg“ heißen, da er ein Kubaner ist, schreibt man ihn „Jorge“, spricht es aber fast gleich aus.

Samstag, 7. Februar 2009

Hoffentlich ...

läuft das Spiel der Fußballer besser als das Spiel der Handballer, (gegen die Norweger) vor ein paar Wochen. Zur Auflockerung vor dem Spiel ein kleiner Clip.



Viel Spaß und euch ein schönes Spiel.

Das Leben geht (auch ohne Unterricht) weiter

Eine unserer neuen Aufgaben ist es, jeden Donnerstag zur Heilsarmee zu gehen. Dort werden über den ganzen Nachmittag ca. 500 – 800 Menschen mit einem waren Essen versorgt. Letzte Woche erklärte uns der Leiter der Heilsarmee, dass sie möchten, dass sich ihre Gäste als Könige fühlen, d.h. sie müssen nur die Hand heben und ihnen wir das Essen gebracht, das Getränk nachgeschenkt oder der Nachtisch gereicht. Auch erklärte er uns, dass es ihnen wichtig sei, den Leuten nicht nur mit Essen eine Freude zu machen, sondern sie wollen zu ihnen Kontakte knüpfen. Dies ist nun die Aufgabe von uns. Gläubige Christen sollen mit den „Bedürftigen“ ins Gespräch kommen und sie für Jesus gewinnen.

Nehmt Abschied Brüder schließt ...


Einmal muss man Abschied nehmen. Am Donnerstag war es nun soweit. Wir hatten den letzten Englischunterricht in der Sprachschule. In den letzten Monaten durfen wir dort viel lernen und unser Englisch Schritt für Schritt verbessern. Mit einem gemeinsamen Essen, ein paar Liedern und einem Film beendeten wir unsere Schulzeit. An dieser Stelle vielen Dank für eure Gebete und vielen Dank an Jennifer, unsere Lehrerin.

Mittwoch, 4. Februar 2009

Stell dir mal vor, da ist ein Platz du weißt schon wo, ….

Jeden Tag besuchst du ihn mindestens einmal, vielleicht so gar öfters. Nein, es ist nicht der Kühlschrank! Es ist ein Ort der Ruhe, des Verweilens, … ein Ort an dem du deine Last loswerden kannst. Es ist dein Badezimmer.
Ganz entspannt sitzt du auf deinem Thron, verrichtest dein Geschäft, säuberst und trocknest deine Hände und schließlich öffnest du die Türe. So der Idealfall. Jedoch läuft es nicht immer so.
Gestern Abend begab ich mich für einen kurzen Aufenthalt ins Badezimmer. Ordnungsgemäß schloss ich die Türe zu. Dies sollte mir zum Verhängnis werden.


Ich nahm die Türklinke in die Hand, drückte sie nach unten und … es geschah nichts. Der Schließmechanismus hatte sich keinen Millimeter bewegt. Da uns Badezimmer kein Fenster hat war ich eingeschlossen. Dumm! Doch zum Glück hat man ja eine liebe und hilfsbereite Frau. Kaum war meinen Hilferuf verhallt, hatte meine Retterin die Türe schon geöffnet.
Damit so etwas nicht nochmals passiert, hab ich mit Tesa alles abgeklebt.
Hoffentlich wird die kaputte Klinke bald ausgewechselt.