Mittwoch, 31. Dezember 2008

Noch ein paar Stunden

Ja, nun sind es nur noch ein paar Stunden im alten Jahr. Dieses Jahr hat so einiges mit sich gebracht. Alles möchte ich nun nicht aufführen. Jedoch sind wir (nun verheiratet) Gott für alles Durchtragen, seine Hilfe, ... dankbar. Ebenso danken wir dir für deine Unterstützung im Gebet und darüber hinaus.


Beschließt das alte Jahr noch schön und lasst euch euer neues Jahr von Gott segnen.

Mirjam und Joachim

Montag, 29. Dezember 2008

(Schwieger)Papa ich hab die Haare kurz

Der Eine sagte es, der Andere dachte es. Nicht nur diese Beiden fragten mich, ob es in Kanada keinen Frisör geben würde, gell Simon?!
Man(n) will ja ein lieber Sohn und Freund sein, deswegen bin ich heute zum Frisör gegangen. Bilder gibt es bestimmt bald zu betrachen.

Unsere kulinarische Weihnachtsreise Teil 1

Startete am 24.12 mit einem sehr guten, deutschen Essen mit und bei unseren deutschen Freunden. Zu einem wirklich sehr guten Fleisch, welches von einem Stücken Speck (Rauchfleisch) umhüllt war, gab es deutsche Käsespätzle, Gemüse, Salate, … Allerdings war die Getränkeauswahl eher kanadisch, Ginger Ale, Pepsi, …
Nachdem wir das Essen mit heißen Himbeeren auf Vanilleeis abgerundet hatten, begaben wir uns auf das Sofa um die Wichtelgeschenke auszupacken. Natürlich gab es da schon wieder ein paar deutsche Köstlichkeiten.
Am 25.12. waren wir Teil einer typisch, kanadischen Familienweihnachtsfeier. Mrs. A und Mr. A. hatten uns zu ihrer Feier eingeladen. (Die Namen werden nicht aus redaktionellen Gründen nicht genannt, sondern weil man die Beiden in der Gemeinde so anspricht!) Beide Töchter, mit ihren Ehemänner und den Enkelkindern kam zum gemeinsamen Truthahnessen. Dieser wurde natürlich nicht einfach so serviert, dazu gab es Kartoffelsalat (kanadische Weise), Preiselbeermarmelade, Brot mit Butter, grünen Salat, Truthahnfüllung, … Gleich nachdem Essen gab es Tee oder Kaffee. Kaum hatte sich dieser gesetzt, durften wir ein paar Hochzeitsbilder zeigen und mit unseren musikalischen Gaben das Fest bereichern. Kaum hatten wir die Instrumente bei Seite gelegt, gab es schon den Nachtisch. Vanilleeis mit waren Apfelkuchen, Früchtetorte, Mamas Plätzchen, …
Was ich nicht vergessen sollte, zuvor gab es schon im Adam House ein sehr gutes Essen. Schnitzel, Fleischböllchen, Salat, Gemüse und Nachtisch.

Unsere kulinarische Weihnachtsreise Teil 2

Jedoch wurden diese Speisen am 26.12 von einer kleinen philippinischen Köchin übertroffen. Zum Aufwärmen gab es Chips mit Dipp. Danach ging es richtig los. Erst gab es eine Lauch-Kartoffelsuppe, welche von frischen, selbst gemachten Frühlingsrollen, einer sehr leckeren Lasagne, einem grandiosen Rinderbraten mit Gemüse und Salat und einem frischen Käsekuchen gesteigert wurden. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wir unsere Bäuche gespannt haben. Denn wir haben dank unserer Eltern gelernt, was auf dem Teller ist wird aufgegessen und das war eine Menge.
Kurz erwähnt sei, dass wir am 27.12 zu einem mexikanischen Spagettiessen eingeladen wurden und am 28.12 wurde unsere kulinarische Weihnachtsreise von einem afghanischen Abendessen abgerundet.
Fairerweise sollte man hinzufügen, dass es am 23.12 schon Truthahn, mit allem was dazu gehört, gab.
Fazit: Weihnachten ist Essen, Essen, Essen und Gemeinschaft. Kommt dir das bekannt vor?

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Ein Name viele Varianten

Eigentlich ist der Name Mirjam ja gar nicht so schwer zu schreiben oder auszusprechen. Jedoch wurde Miri´s Namen in den letzten Wochen kräftig variiert. Da wurde sie dann aufeinmal Miriam, Meriam, Mariam, ... geschrieben. Den kreativsten Beitrag fand ich allerdings: Mary, passend zu Weihnachten nett, oder?

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Merry Christmas

So heißt das bei uns.





Euch allen wünschen wir ein tolles, hoffentlich ruhiges und ein gesegnetes Weihnachtsfest. Genießt die freien Tage miteinander und lasst es euch schmecken.


Diese Woche hat Miri ein Plakat entdeckt, welches wir euch als kleinen Weihnachtsgruß "blogen" wollen.


Feiert schön.

Samstag, 20. Dezember 2008

Mal was anderes

Vor Jahren hab ich mal ein Computerprogramm empfohlen bekommen. Diese Woche habe ich es auf meinem PC wieder gefunden. Dabei ist Folgendes herausgekommen.

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Adventskaffee die Zweite






Vielen Dank fürs Beten. Heute servierten wir nun schon zum dritten Mal kostenlosen Kaffee, Tee und Kaba. Dank eurer Gebete kommen immer mehr Menschen in die Kirche um sich ein Getränk zu holen. Einige lassen sogar für sich beten. Viele Leute, welche täglich an dieser Stelle vorbeilaufen, registrieren zum ersten Mal, dass hier eine Kirche ist. Die Aktion ist voll gut und wir hoffen, dass wir noch mehr Leute einladen können.

Christmasbanquet


Wochenlang hat unsere Gemeinde auf diesen Abend hingefiebert. Endlich war es soweit. Ca. 20 verschiedene Nationen waren an diesem Abend vertreten. Jeder musste ein typisches Essen aus seinem Land mitbringen. Nachdem die Schlacht um das Essen geschlagen war, gab es eine Verlosung für die Kinder, musikalische Beiträge von Kindern und Erwachsenen. Zum Abschluss sangen wir noch ein paar Weihnachtslieder und hörten auf eine Andacht unseres Pastors.

Choraling and Cocao

Wenn man diese beiden Worte in die Tat umgesetzt, sieht das ganz praktisch so aus: Man nehme seine Jugendgruppe und verteile mit ihnen an einem sehr stark frequentierten Ecke, an welchem unsere Kirche platziert ist, kostenlosen Kaba und dazu werden noch ein paar Weihnachtslieder gesungen. Das geschah am Freitagabend.

Montag, 15. Dezember 2008

Adventskaffee

Heute morgen ging es los. Unsere Kirche eroeffnete das Adventskaffee. Von heute an, bis zum heiligen Abend werden wir jeden morgen von 7:30 - 9:30 Uhr Kaffee, Kaba, Tee und Gebaeck an die vorbeilaufenden Passanten verschenken. Ebenso sind sie gerne dazu eingeladen in unserer Kirche zu besinnlicher Musik und einem Gespraech mit dem Pastor zu verweilen. Gerne duerft ihr beten, dass wir dadurch in der Adventszeit einen kleinen Unterschied in der Nachbarschaft machen.
Der Kircheneingang ist direkt neben einem U-Bahn-Eingang, an welchen eine Bushaltestelle intergriert ist. Somit laufen taeglich ca. 35 000 Menschen an unserer Kirche vorbei. Ganz schoen was los.
Vielen Dank, wenn ihr dafuer betet. Ich werde euch berichten wie es laeuft.

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Wir haben eine "out off power" Situation

Ehrlich gesagt war es mir schon klar, als ich heute Morgen das Haus verlassen hatte, dass ich zu spät zum Unterricht kommen würden. Dann geschah etwas noch nie da
Gewesenes. Nein, es war nicht, dass mir die U-Bahn direkt vor der Nase weg gefahren wäre, sondern die U-Bahn ich welche ich saß, machte die Fahrt interessant. Am Anfang war alles ganz normal. Die Türen verschlossen sich automatisch, ich suchte mir einen Sitzplatz und die Bahn fuhr los.
Bei der nächsten Station das gleiche Spiel. Jedoch mit einem kleinen Unterschied. Die Bahn fuhr los und plötzlich knallte etwas, die Bahn ruckelte, die Lichter gingen aus und die Bahn wurde langsamer. Nach ein paar hundert Metern ging die Notbeleuchtung an und die Bahn kam zum Stehen, mitten im Tunnel. Da standen wir nun. Über den Lautsprecher war zu hören, dass sie gerade keinen Strom haben, aber die Sache in Arbeit wäre. Ca. 5 Minuten später ging eine Türe auf, ein Mann mit einer Taschenlampe kam herein und fing an herum zu schreien. So wie man es aus den bekannten Hollywood Filmen kennt. Allerdings war es „nur“ der Schaffner, welcher nach einer offenen Türe suchte und sie dann in unserem Abteil auch fand.
Die nächsten zehn Minuten waren von diversen Durchsagen geprägt. Irgendwie war die Sache komisch, aber die Leute sind ganz ruhig gewesen. Gut manche haben sie darüber aufgeregt, dass sie jetzt zu spät kommen würden. Mir war das gerade recht, denn dann hatte ich wenigstens eine gute Ausrede. Da ich etwas zum Lesen dabei hatte, verging die Wartezeit relativ schnell. Nach ca. 20 – 25 Minuten ging die Fahrt weiter und ich hatte eine ca. 35 Minuten lange Verspätung. Aber die Entschuldigung war wenigstens gut :-).

Retreat - oder Mentoring auf canadisch

Nach dem ich die letzten Kreuzchen meiner Prüfung gemacht hatte, ging es für mich im Anschluss gleich weiter. Ich rannte aus dem Prüfungsgebäude hinaus, um so schnell wie möglich die U-Bahn zu meiner Gemeinde zu erreichen. Denn dort warteten schon meine Pastoren. Gemeinsam wollten wir einen guten Tag in Moffatt verbringen. Nachdem ich endlich eingetroffen war, starteten wir unsere Tour. Mittlerweile war sehr viel Verkehr auf der Straße, deswegen entschieden sich die beiden Pastoren, dass wir jetzt erst einmal einkaufen gehen würden. Das taten wir dann auch. So kauften wir fast fertige Hähnchenschenkel, Pizzastücken und ein weiteres italienisches Fertiggericht. Alles war fast fertig, halt eben nur fast. Von wegen fast-food. Es hat im Offen immer noch über eine Stunde gebraucht.
Im Laden erlebten wir dann einen fast Überfall. Ein Kunde hatte einen Teil seines Einkaufs bezahlt und den anderen in einem Korb an der Kassiererin vorbei geschoben. Diese war jedoch sehr aufmerksam und rannte dem flüchtenden Dieb hinterher. Zusammen mit einem Kollegen stellten sie den Dieb und die Beute war sicher gestellt.
Nach diesem Erlebnis zahlten wir brav unsere Rechnung, um dann nach einer guten Stunde stop-and-go in Moffatt anzukommen. Beim Abendessen sprachen wir über die Predigt, welche wir im Auto angehört hatten. Nach dem Abendessen nahmen wir eine Lektion aus einem Buch durch, welches uns wieder neu auf Gottes Willen ausrichten sollte und auch tat. Mit guten Gesprächen und einem fertig Käsekuchen ließen wir den Abend ausklingen.
Am nächsten Morgen nahmen wir eine zweite Einheit durch. Danach hatte jeder Zeit für sich. Ich entschied mich dafür eine kleine Schneewanderung zu machen. Das Wetter und die Landschaft waren einfach nur schön.

Zurückblickend würde ich sagen: Die Gemeinschaft und der Input waren klasse, aber das Essen war gewöhnungsbedürftig. Da lobe ich mir doch die Tage in Engersch.

Danke

Danke Teil 1:
Vielen Dank für all eure Gebete. Ich durfte die Prüfung hinter mich bringen. Ob ich sie erfolgreich abgeschlossen habe, werde ich erst gegen Ende Januar wissen. Jedoch sagt mir mein Gefühl, dass ich es geschafft haben müsste. Am Montag startete die Prüfung mit dem mündlichen Teil, auf welchen am Dienstag die restlichen vier Teile folgten. Insgesamt kann ich sagen, dass es sehr herausfordernd, anstrengend aber machbar war.
Danke Teil 2:
Dieser Dank geht in den Hubeweg (wer nicht weiß wo das ist, sollte mal in Wart vorbeischauen). Es ist schon erstaunlich, was man alles mit einem Blogeintrag bewegen kann. Jetzt machte sich doch extra wegen mir eine kleine Vollkornbrotscheibe auf den weiten Weg nach Kanada um mich in der "Weißbrotnot" zu erfreuen. Ist das nicht nett! Jedoch handelte dieser Artikel nicht nur von Brot!! ;-)

Mittwoch, 3. Dezember 2008

The time is near

Wer von euch noch ein paar Gebetsminuten frei hat, darf gerne an meine (Joachim) Englischprüfung denken, welche am Montag (mündlich) und Dienstag (schriftlich) sein wird. Vielen Dank fürs Beten.

Lass uns einen Brunnen bauen, ...

Es ist Samstagabend 18:00 Uhr. Es klopft an unserer Türe. Nein wir werden nicht beim Sportschauanschauen gestört, denn wir haben keinen Fernseher. Ich öffne die Türe. Mein Pastor steht vor der Türe und fragt mich, ob ich Zeit hätte, mit ihm einen Brunnen zu bauen. Ich hatte Zeit und wir machten uns auf den Weg, die verschiedenen Materialen zusammen zusuchen, welche man für einen Brunnen benötigt. Ok. Fairerweise muss ich jetzt sagen, dass ich schon ein großes Fass in unserem Zimmer stehen hatte und eine alte Gartenpumpe in der Kirche war. Jedoch war es nun meine Aufgabe, eine Konstruktion anzufertigen, damit die kleine rote Pumpe besser zu sehen ist und wenn es geht, dass sie sogar Wasser pumpen kann. Denn am Sonntag würde er sie gerne als Anschauungsbeispiel bei seiner Predigt verwenden. Wozu? Wir unterstützen gerade eine Missionsgesellschaft (Livingwater Canada) und diese hat es sich zur Aufgabe gemacht Brunnen in Afrika und Südamerika zu graben. Wir wollen sie dieses Jahr mit ca. 5500 $ unterstützen. Dies ist ungefähr der Preis für eine Brunnenbohrung und einen Brunnen in Südamerika. Unser „Brunnen“ soll nun dazu dienen, dass die Gottesdienstbesucher immer wieder daran erinnert werden.
Am Sonntag, während des Gottesdienstes, war es dann so weit. Pastor Arc bat mich auf die Bühne und meinte er trage nun keine Verantwortung für das was jetzt kommt, denn das sei „german-engeenering“ mit „audi-quality“. Was kann da schon schief gehen, wenn es Audi-Qualität hat. Meine Pumpe brachte Wasser hervor, die Gemeinde war begeistert und nun hoffen wir, dass das nötige Geld zusammen kommt.